«Maps»
Im Wohnzimmer Flug über die Nagelfluhkette genießen

Es sind atemberaubende Bilder, die sich beim Rundflug über die Nagelfluhkette bieten. Ausblicke auf den Allgäuer Hauptkamm, die man nicht alltäglich genießen kann. Bis jetzt. Seit gestern kann man sich nämlich diese Eindrücke ins eigene Wohnzimmer holen. Alles, was man dafür braucht, ist ein Internetanschluss. Denn nun ist auf der Homepage der Allgäu GmbH das neue Kartensystem «Maps» online geschaltet.

«Maps» bietet Landkarten mit vielen zusätzlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Gastgebern, Skigebieten oder Wandertouren. Mit nur wenigen Klicks kann sich der Nutzer durch das Allgäu bewegen.

Die Ansicht kann dabei individuell ausgewählt werden: von der Straßenkarte, über Satellitenansicht bis hin zur dreidimensionalen Abbildung der Landschaft. Und wem das noch zu statisch ist, der wählt eben den Rundflug über die ausgewählte Landschaft.

«Wir wollen damit den Gästen schon vor dem Urlaub möglichst viel Service bieten», sagte Bernhard Joachim, Geschäftsführer des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch Schwaben, gestern bei der Präsentation der neuen Technologie.

Und auch dass die jeweiligen Einheimischen profitieren, sei natürlich ein Anreiz gewesen, als das bayernweite Projekt von den vier Tourismusverbänden im Freistaat vor drei Jahren initiiert wurde. Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch Schwaben beauftragte das regionale Unternehmen Alpstein Tourismus aus Immenstadt mit der Umsetzung des Projekts für die Region

«Wir wollten die Karte an sich schon zu einem Erlebnis machen», erklärte gestern Thorsten Hilber von Alpstein Tourismus. Und so bietet die Karte allein 1511 Touren - sei es für Walking-, Ski-, Rad- oder Langlauffreunde. Außerdem gibt es 3469 eingezeichnete Unterkünfte und 8261 weitere Ziele, von Gaststätten über Kirchen, kulturelle Einrichtungen bis zu Sport- und Freizeitanlagen oder Casinos.

Über einen Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook oder eine Anmeldung bei dem Portal Outdooractive kann jeder Nutzer interaktiv dabei sein und etwa vorgegeben Touren bewerten oder seine eigenen Fotos hochladen und dazustellen.

Finanziert wurde das 324000 Euro teure Projekt «Maps» zu 50 Prozent aus EU-Fördermitteln, 25 Prozent spendierte der Freistaat und 25 Prozent stammen vom Tourismusverband.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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