Sulzberg
Im Notfall über einen Fluchtbalkon ins Freie

Das Brandschutzkonzept für die Schule Sulzberg (wir berichteten) ist genehmigt: Die Gemeinderäte einigten sich auf ein günstiges Konzept, das die Sicherheitsanforderungen beibehält und weniger als 200 000 Euro kosten soll.

Zweiter Bürgermeister Peter Jörg betonte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass über das Brandschutzkonzept schon ausführlich beraten worden sei. Jetzt gelte es, die von Architekt Hans-Peter Müller geschätzten Kosten zu senken. Die Sicherheit sei dennoch oberstes Gebot. Müller stellte zunächst fest, dass, der vom Gremium vorgeschlagene Fluchtweg über den vorhandenen Fluchtturm des Dachgeschosses vom Landratsamt Oberallgäu nicht genehmigt werde. Die Begründung: Für über 200 Personen, die sich an Schultagen im Gebäude aufhalten, sei die Treppe zu knapp bemessen, so die Begründung des Amtes.

Der Architekt sieht in seinem geänderten Konzept in jedem Stockwerk Brandabschnitte vor. Das Dachgeschoss kann über den Fluchtturm evakuiert werden. Für die darunter liegenden Stockwerke hatte Müller auf der Westseite der Schule je einen Fluchtbalkon geplant.

Edmund Sontheim, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sulzberg und Gemeinderat, brachte dazu den Einwand, dass ein einziger Fluchtbalkon reichen würde. Dazu sei es lediglich notwendig, die vorgesehene Treppe vom ersten Stock ins Erdgeschoss ein Stück nach hinten zu versetzen. So seien 20 000 Euro zu sparen Der Gemeinderat beschloss einstimmig diese Lösung und beauftragte den Architekten das Konzept umzusetzen und die genauen Kosten zu ermitteln.

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