Im Jubiläumsjahr leistet sich die Stadt mehr Werbung

Marktoberdorf | sg | Das Jubiläum '25 Jahre Modeon' warf auch im Marktoberdorfer Kulturausschuss seine Schatten voraus. Als einen der Höhepunkte kündigte Kulturreferent Rupert Filser für April ein Konzert mit der Philharmonie Irkutsk an. Bis September, so Filser weiter, wird die umfassende Renovierung des Modeon abgeschlossen sein. Ein neuer Prospekt über das Haus ist in Arbeit. Die Veranstaltungen sollen umfassender beworben werden. Ausschussmitglied Doris Rößle regte an, mit einem großen Banner am Modeon auf das Jubiläum aufmerksam zu machen.

Auf die Besucher wartet mit dem Konzert der Philharmonie Irkutsk am 26. April ein außergewöhnliches Programm mit dem Pianisten Denis Matsuev als Solist. Neben diesem herausragenden Künstler birgt dieser Abend noch eine ganz besondere musikalische Überraschung: die Mitwirkung der Stadtkapelle Marktoberdorf bei Tschaikowkis '1812', das neben dem Konzert für Klavier und Orchester, Nr. 2, c-Moll, op. 18 von Sergej Rachmaninow und einer bewegenden Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin auf dem Programm steht. Gefeiert werden soll auch am 25. November, wenn sich die Einweihung des Modeon zum 25. Mal jährt. Ehrengäste werden an diesem Tag zum Konzert mit der Smetana-Philharmonie Prag (Leitung Hans Richter) eingeladen. Im Vorfeld soll es einen Malwettbewerb geben.

Gala darf kein Zuschussbetrieb werden

In seinem Rückblick auf die laufende Spielzeit im Modeon zeigte sich Filser zufrieden. Ach wenn einige der bislang zehn Veranstaltungen, wie die Oper 'Eugen Onegin' oder auch das Ballett 'Coppelia', mit 344 bzw. 499 Zuschauern unter den Erwartungen lagen. Dafür seien die Valentinaden am Rosenmontag oder auch die 'Fledermaus' sehr begehrt gewesen. Schon jetzt zeichne sich beim Kartenvorverkauf ab, dass die kommenden Aufführungen der Opern 'Nabucco' und 'Die verkaufte Braut' sowie des Musicals 'Moonlight-Serenade' auf große Publikumsresonanz stoßen.

Wenig zufrieden zeigte sich der Ausschuss dagegen mit der Besucherzahl der Modeon-Gala am 28. Januar. 449 Karten wurden verkauft, in Hoch-Zeiten ware es schon über 600. Der kurze Fasching, aber auch die zunehmende Konkurrenz an Gala-Bällen, so wurde analysiert, könnte dafür verantwortlich sein. Jedenfalls müsse darauf geachtet werden, dass die Gala kein Draufzahl-Geschäft werde. Überdacht werden sollen nun die Eintrittspreise (anheben und einheitlich in Saal und Foyer).

Bei der Diskussion zeigte sich, dass sich dafür eine Mehrheit finden könnte, wenn im Herbst der Beschluss ansteht. Denn es könne nicht sein, dass der Steuerzahler für ein Defizit aufkomme. Den Ball auszusetzen komme, so die allgemeine Meinung im Gremium, nicht in Frage. Man wolle die Kontinuität wahren.

Am diesjährigen Gala-Programm sei nichts auszusetzen gewesen, hieß es weiter. Für die Zukunft könnte man sich ein paar neue Highlights (von Tombola bis zur Einladung von Prominenten reichten die Vorschläge) vorstellen, um mehr Publikum zu gewinnen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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