Buchloe
Im Frühjahr Baubeginn für die neue Kindertagesstätte

Seine Zustimmung für den Neubau der Kindertagesstätte Don Bosco gab der Buchloer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Das Gremium genehmigte die Pläne des Architekturbüros Degle & Degle aus Königsbrunn sowie den Bauantrag der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt, die Träger der Einrichtung ist.

Einen «Kindergarten der Zukunft» möchten Stadt und Kirchenverwaltung im Buchloer Westen bauen. Die Ausschreibung soll im ersten Quartal des kommenden Jahres erfolgen. Der Baubeginn ist für April/Mai 2010 geplant, erklärte Architektin Annette Degle. Wie mehrfach berichtet, soll der integrative Kindergarten Don Bosco in der Weichter Straße wegen zahlreicher Bauschäden abgerissen und neu errichtet werden.

Entwurf überarbeitet

In den vergangenen Monaten hatte ein Arbeitskreis den Entwurf überarbeitet. Neben den Architekten, Vertretern der Kirchenstiftung und der Stadt gehören diesem Gremium auch die Kindergartenleiterin Susanne Mrazek und ein Mitglied des Elternbeirats an.

Für das rund 3,5 Millionen Euro teure Projekt werden insgesamt Zuschüsse von über 50 Prozent erwartet, unter anderem aus dem KonjunkturpaketII, von der Pfarrkirchenstiftung und der Diözese. Somit verbleibt ein städtischer Eigenanteil von rund 1,7 Millionen Euro. In den Gesamtkosten eingeschlossen sind auch der Keller, die Außenanlagen, Küchen, lose Möblierung sowie die Baunebenkosten.

In der Kindertagesstätte (Kita) Don Bosco finden künftig drei Krippen- und vier Kindergartengruppen Platz. Der Neubau entsteht an gleicher Stelle wie der bestehende Kindergarten, erklärte Annette Degle. Der Keller wird neu gebaut. Der überdachte Eingangsbereich mit einem kleinen Foyer befindet sich wie bisher an der Nordseite. Das Erdgeschoss wird dominiert von einem großen Spielflur, dem sich im Süden drei Krippengruppen anschließen.

Diese Gruppenräume verfügen über eigene Zugänge zum Garten. Vorgesehen ist außerdem ein Zimmer, in dem Kinderwagen abgestellt werden können. Vom Spielflur aus erreicht man über eine Treppe oder einen Aufzug das Obergeschoss. Dort wiederholt sich der Grundriss im Prinzip. Es gibt wiederum einen großen Spielflur. Nach Süden orientiert befinden sich vier Kindergarten-Gruppenräume.

Therapie- und Bewegungsräume

Geplant sind in dem Gebäude zudem zwei Küchen, Personal-Besprechungszimmer, Lagerräume, sanitäre Einrichtungen inklusive Wickelkommode, ein 105 Quadratmeter großer Bewegungsraum im Erdgeschoss sowie mehrere Therapieräume für Kinder aus den integrativen Gruppen.

Flach geneigte Rampe

Das Obergeschoss verfügt über einen Balkon, der über eine flach geneigte Rampe an der Westseite auf einen Hügel in den Garten führt. An der Ostseite ist aus Gründen des Brandschutzes außerdem eine Fluchttreppe vorgesehen.

Die Südseite der Fassade wird komplett verglast. Damit auch Krabbelkinder ins Freie schauen können, sind in der sogenannten Lochfassade an der Ost-, West- und Nordseite viele raumhohe Fensterelemente geplant.

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