Kempten
IG Bau Kritik: Nicht genug kostenfreie FFP2-Masken für Reinigungskräfte

Gewerkschaft kritisiert: Gebäudereiniger müssen häufig selbst für benötigte FFP2-Masken aufkommen.
  • Gewerkschaft kritisiert: Gebäudereiniger müssen häufig selbst für benötigte FFP2-Masken aufkommen.
  • Foto: IG BAU
  • hochgeladen von David Yeow

Die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt bemängelt fehlende Masken für die rund 500 beschäftigten Reinigungskräfte in Kempten. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen nicht genügend kostenlose Schutzmasken bereitstellen und die Angestellten diese aus der eigenen Tasche bezahlen müssten, so die Gewerkschaft.

„Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Michael Jäger. 

Erhöhte Infektionsgefahr für Reinigungskräfte 

Gerade Reinigungskräfte seien einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt, so Jäger weiter. Die Gewerkschaft ruft deswegen die Reinigungsfirmen dazu auf, schnellstmöglich für eine ausreichende Zahl an FFP2-Masken zu sorgen. 

Weiter müsse für das Tragen der Atemschutzmaske ein Erschwerniszulage entsprechend des Rahmentarifvertrages gezahlt werden, so die IG Bau weiter. Nach Angaben der Gewerkschaft ist jeder 100. Erwerbstätige in Deutschland im Bereich der Gebäudereinigung tätig. Weiter setze die Branche jährlich rund 16 Milliarden Euro um.

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