Geschichte
Hunnen-Horden setzen Völker in Bewegung

Weit weg, in den Steppen Zentralasiens, nimmt eine für Europa entscheidende Entwicklung ihren Lauf. Dort, wo heute die Mongolei auf der Landkarte zu finden ist, schließen sich im dritten Jahrhundert die Hunnen zu einen großen Reich zusammen.

Sie führen nicht nur einen Dauerkrieg gegen ihre Nachbarn in China, die wegen ihnen den Bau ihrer Großen Mauer vorantreiben. Ab der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts stoßen sie auch nach Westen vor.

Damit nimmt eine Kettenreaktion ihren Lauf. Slawische Völker weichen unter dem Druck der Hunnen nach Westen aus. Das wiederum setzt die germanischen Stämme in Bewegung. Diese liegen zwar bereits seit Jahrhunderten mit den Römern im Clinch und dringen immer wieder in ihr Reich ein. Doch nun bewegt sich die ganze Bevölkerung auf der Suche nach neuem, sichereren Land.

In Osteuropa besiegen die Hunnen mit den Goten auch germanische Völker. Im Jahr 395 teilt sich das römische Reich in eine Ost- und eine Westhälfte. Die Goten werden es sein, die nach Westen ausweichen und auf dem Gebiet des Römischen Imperiums schließlich eigene Reiche gründen. Zwar bricht das Regime der Hunnen mit dem Tod ihres Königs Attila bereits 453 zusammen. Doch kontrollieren in den folgenden Jahrhunderten unter anderem die Langobarden (Norditalien) und Franken (Gallien) ehemals weströmisches Gebiet.

Autor:

Frank Eberhard aus Kempten

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