Blonhofen
Hubert Rössle neuer Gaukönig

Das seit dem Ende des Schießbetriebs beim 49. Gauschießen, das von den Römerturmschützen aus Aufkirch ausgerichtet wurde, gut gehütete Geheimnis ist gelüftet: Hubert Rössle von der FSG Marktoberdorf ist mit einem 5,6-Teiler neuer Gauschützenkönig. Bei der feierlichen Amtseinführung im Rahmen der Königsehrung im Festzelt in Blonhofen wurde ihm - umrahmt von allen Schützenkönigen aus dem Sportschützengau - die Königskette übergeben. Mit zwei unglaublichen 6,0-Teilern verpasste Stefan Lingg aus Aitrang die Königswürde nur knapp und wurde Vize-Gauschützenkönig.

Als neuen Gaujugendkönig rief Gauschützenmeister Richard Sirch den Riedener Stefan Pschenitza aus, der mit einem 7,0-Teiler den besten Schuss abgab vor Thomas Rotter von der FSG Marktoberdorf mit einem 8,0-Teiler.

Bereits zuvor waren fast alle Vereine des Sportschützengaus Kaufbeuren-Marktoberdorf in einem langen und prachtvollen Königs- und Fahnenzug unter den Klängen des Musikkapellen Stötten und Blonhofen durch Blonhofen zum Festplatz gezogen. Dort übergab der Schützenverein Stötten als Ausrichter des vorigen Gauschießens das Gaubanner, das in einer feierlichen Zeremonie gehisst wurde.

Vereinen Mut gemacht

In seiner Begrüßung dankte der Schützenmeister der Römerturmschützen, Georg Schmid, allen, die dieses kurzfristige Gauschießen möglich gemacht hatten. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieses aus der Not geborene kleine Gauschießen vielen auch kleineren Vereinen Mut mache, ein Gauschützenfest auf die Beine zu stellen.

Gauschützenmeister Richard Sirch bedankte sich beim Schützenverein Aufkirch, dass dieser so kurzfristig in die Bresche gesprungen sei und ein solch tolles Fest auf die Beine gestellt habe. Schirmherr und Bürgermeister der Gemeinde Markt Kaltental, Manfred Hauser, wies mit einem Augenzwinkern und mit Blick auf die im warmen Festzelt schwitzenden Schützen in ihren Trachten auf seine Arbeit als Schirmherr der Veranstaltung hin. «Wenn ich auf dieses Fest blicke», so Hauser weiter, «bin ich stolz, zu dieser Aufkircher Schützenfamilie gehören zu dürfen.»

Musikkapelle heizt ein

Als wäre es im Zelt nicht schon heiß genug gewesen, heizte die Musikkapelle Stötten den Festbesuchern bis weit in die Nacht hinein ein. Am heutigen Samstag werden nun die Isartaler Hexen das Gleiche tun, bevor dann morgen die Feierlichkeiten ganz im Zeichen des 125-jährigen Bestehens des Veteranen- und Soldatenverein Aufkirch-Blonhofen zu Ende gehen, der den Schützen das Gauschießen durch das Überlassen des Festzeltes für die Königsehrung erst möglich gemacht hatte. (obl)

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