Denklingen
Horber führt CSU weiter an

«Jetzt haben wir endlich wieder einen ordentlichen Denklinger Ortsverband», freute sich der gerade wiedergewählte CSU-Ortsvorsitzende Andreas Horber. Die Erleichterung war allen in der Runde anzusehen, es gab sogar Applaus. Denn nach den Neuwahlen in dieser außerordentlichen Versammlung sind nun alle Ämter im Vorstand wieder besetzt. Ende März sah das noch ganz anders aus.

Fusion abgelehnt

Wie berichtet, hatte sich bei der vorausgegangenen Ortsversammlung keine neue Vorstandsriege bilden können. Andreas Horber - seines Zeichens auch Bayerischer Musikrat, Kreisrat und Gemeinderat - hatte sich aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung gestellt. Alle Ämter waren vakant, dem traditionsreichen Denklinger Ortsverband - unter anderem bekannt für die einst über die Landkreisgrenzen hinaus beliebten Josefitage - drohte das Aus. Eine Fusion mit anderen Ortsverbänden, zum Beispiel Fuchstal oder Reichling, hatte die Mehrheit der Denklinger Mitglieder ausdrücklich abgelehnt.

Nach seinem Rücktritt seien überall die Stimmen laut geworden, den Verband nicht sterben zu lassen. «Ich bin bei vielen auf offene Ohren und ehrliche Freude gestoßen - also mache ich nochmal eine Periode als Ortsvorsitzender», sagte Horber.

Dass er sich wieder für diesen Posten zur Verfügung stellte, dankten ihm die bei der Versammlung anwesenden neun Stimmberechtigten (von insgesamt 55 Mitgliedern im Verband) mit einer deutlichen Mehrheit und einer Gegenstimme bei der Wahl.

Horbers Wunsch war es, zwei stellvertretende Vorsitzende zu ernennen, die mit Andreas Frieß und Christl Schönle gefunden waren und gewählt wurden. Schatzmeisterin bleibt Elisabeth Sahnert, Schriftführerin Sylvia Weber. Als Beisitzer wurden Nico Luger und Franz Megele gewählt. Kassenprüfer sind Birgit Hauser und Ehrentrud Steinhart.

Horber hat sich auch Gedanken über die künftige Arbeitsweise des Verbands gemacht. «Die Zahl der Veranstaltungen pro Jahr sollten wir auf zwei bis drei plus Ortsversammlungen festlegen und zu den Veranstaltungen immer Gäste einladen, damit sie auch nach außen hin attraktiv sind.»

Der Josefitag dagegen solle erst einmal ruhen, da die Resonanz in den vergangenen Jahren nicht mehr so groß wie früher gewesen sei. «Dafür sollten wir den Bürgerkurier wieder einführen», befand Horber und rief die Mitglieder dazu auf, an den ein- bis zweimal im Jahr erscheinenden Ausgaben mitzuarbeiten.

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