Buchloe
Hohes Lob auf den Buchloer Gemeinsinn

Dass sie nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch zusammen feiern können, bewiesen die Buchloer Kirchen und die Stadt beim gemeinsamen Neujahrsempfang im «Haus der Begegnung».Bürgermeister Josef Schweinberger blickte in seiner Rede zurück, aber auch nach vorn. «2009 wird ein Planungsjahr», kündigte er an. Unter anderem müsse der Neubau des Don Bosco Kindergartens geplant werden. «Das Gutachten über den Gebäudezustand ergab, dass ein Neubau günstiger kommt als eine Sanierung», berichtete der Bürgermeister im Vorgriff auf die nächste Bauausschusssitzung am morgigen Dienstag.

Zudem stünden 2009 Planungen zum neuen Buchloer Bahnhof sowie für einen größeren Wasserspeicher an. Fest stehe bereits, dass die Comenius-Grundschule und die Hauptschule Buchloe saniert werden.

Obwohl die «Konjunkturdelle» Anlass zur Sorge sei, blickte Schweinberger optimistisch ins neue Jahr. Er lobte den in Buchloe herrschenden «Gemeinsinn».

Im Rückblick erinnerte er daran, dass die Stadt im vergangenen Haushaltsjahr die Schulden um rund 1,9 Millionen senken konnte. Zudem unterstrich er die gute Zusammenarbeit von Kirchengemeinden, Vereinen, Wirtschaft und der kommunalen Gemeinschaft und empfahl, diese 2009 noch zu vertiefen.

Miteinander neu entdecken

Die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von Mariä Himmelfahrt, Susanne Zinth, freute sich besonders auf den neuen, evangelischen Pfarrer Christian Fait, der dieses Jahr die Stelle in Buchloe übernimmt. Dem schloss sich auch Stadtpfarrer Reinhold Lappat an. Gemeinsam mit Pfarrer Fait wollen die beiden Kirchen das «Miteinander neu entdecken».

«Zum Jahreswechsel blicke ich gerne zurück und dann komme ich in ein dankbares Staunen», sagte Lappat. Staunen müsse er über die vielen Menschen, die - zum Teil ehrenamtlich - mitarbeiten. Geschafft habe die Kirchengemeinde so die Kirchturmsanierung in Lindenberg und es wurde die Renovierung der Stadtpfarrkirche geplant. «Es liegt auch an uns, ob das neue Jahr gut wird», schloss er.

Einsatz bis an die Grenzen

Als Vertreterin der evangelischen Kirche sprach Pfarrerin Susanne Ohr (Bad Wörishofen) den ehrenamtlichen Helfern ihren Dank aus: «Manche haben sich eingesetzt bis an ihre Grenzen.» Leitfaden ihrer Rede war ein Satz aus dem Lukas-Evangelium: «Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.» Und so sei sie erstaunt, wie gut die Gemeinde die lange Vakanzzeit gemeistert habe, fehlte in der Gennachstadt doch über Monate ein evangelischer Geistlicher. Ohr und Lappat zeichneten zudem einige ehrenamtliche Helfer für ihr Engagement aus (siehe Infokasten).

Zum Abschluss versprach Peter Kirsten, Kirchenvorstand der Hoffnungskirche, dass sich von evangelischer Seite im nächsten Jahr mehr tun werde für die Ökumene. Noch enger sollten die beiden Kirchen in seinen Augen zusammenarbeiten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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