Baisweil
Hohe Bausumme für Fußweg schreckt Gemeinde ab

Nachdem der Baisweiler Gemeinderat beschlossen hatte, einem Ausbau der B16 nördlich von Lauchdorf zuzustimmen (wir berichteten), beriet er nun über einen Fußweg vom Ortsausgangsschild bis zur Osterlauchdorfer Straße. Den Ausbau empfahl das Straßenbauamt Kempten, das die Baumaßnahme leitet. Allerdings können sich die Kosten für den vom Gemeinderat gewollten Fußweg auf rund 110000 Euro belaufen, schätzt Bürgermeister Thomas Steinhauser.

«Der Bedarf ist zwar da, aber die Summe gigantisch», meint Anton Stumpe. Insofern sei der Weg überhaupt nur diskutabel, wenn die Gemeinde dafür einen Zuschuss bekomme: «Sonst ist das zu heftig», sprach Ludwig Lutzenberger aus, was der überwiegende Teil des Gemeinderates dachte. Zumal das Straßenbauamt in Bälde mit dem Ausbau der B16 anfangen will, aber Zuschüsse wohl kaum so schnell gewährt werden, merkte Franz-Josef Zindath an. Sogar eine Bürgerin, die zuvor eine Unterschriftenliste für den Bau des Gehwegs eingereicht hatte, empfand die möglichen Kosten dafür als viel zu hoch.

Deshalb brachte Zweiter Bürgermeister Helmut Unglert eine Alternative ins Spiel: Nämlich den Weg, der hinter dem alten Friedhof im Hartenthaler Weg zur Osterlauchdorfer Straße führt, auszubauen und auszuweisen. Bürgermeister Steinhauser will nun beide Varianten prüfen und vor allem die Kosten ermitteln. Unabhängig davon behält sich die Gemeinde vor, zwischen der Wohnbebauung und der Abzweigung zum Sportplatz am Ortsausgangsschild einen Fußweg an der B16 zu bauen.

Dagegen waren die Kosten kein Thema bei der Frage, wie viele Hydranten die Gemeinde im Wohngebiet zwischen Lindenweg und Mühlwiesenring aufstellen soll. «Die Löschwasserversorgung ist dort nicht optimal», stellte nämlich Hansjörg Echteler fest.

Der Gemeinderat einigte sich darauf, den einzigen Hydranten dort (Mühlwiesenring) zu versetzen und weitere drei zwischen Lindenweg und Mühlwiesenring aufzustellen.

Bauanfragen für die Burghalde

Neues kann bald auch in der Burghalde entstehen. Dort wurden einem Bauantrag für ein Zweifamilienhaus und eine Bauvoranfrage für ein Dreifamilienhaus das Einvernehmen und Befreiungen von der Satzung von 1973 erteilt. Diese sei schlicht veraltet, so Steinhauser. Allerdings soll das größere Objekt mit einem Vordach und rotbraunen statt grauen Ziegeln gebaut werden, beschloss der Gemeinderat.

Dagegen lehnte das Gremium den Antrag eines Bürgers ab, einen Zählerkasten der Lech Elektrizitätswerke (LEW) für eine Fotovoltaikanlage auf Gemeindegrund zu stellen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. «Wir haben sonst ein prinzipielles Problem, wenn die LEW das bei jedem fordert», so Steinhauser.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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