Aufkirch
«Hohe Akzeptanz in der Region»

Alle reden von der angespannten wirtschaftlichen Lage, in vielen Betrieben geht die Angst um. «In diesem Unternehmen ist das nicht der Fall», meinte Martin Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender der Fonsa AG. Denn das zum Unternehmen gehörende Kaltentaler Brauhaus und der Gasthof «Zur Traube» seien auf einem guten Weg - nämlich nach oben, so Schmid.

«Das Geschäftsjahr 2008 entwickelte sich für die Fonsa AG durchaus erfolgreich», bestätigte der Vorstandsvorsitzende und Braumeister Dominik Schempp. So seien zwei größere Aktionäre zu den rund 260 Anteilseignern hinzugekommen. Der Umsatz sei in allen Segmenten um vier Prozent, der Bierausstoß um 20 Hektoliter gestiegen, erläuterte Schempp bei der achten Hauptversammlung der AG im Kaltentaler Brauhaus. Zwar werde der Hauptteil des Umsatzes von 215000 Euro über das Gasthaus erwirtschaftet (57 Prozent), doch das Brauhaus sei der Werbeträger der Fonsa AG. Dazu habe auch ein Fernsehbeitrag kürzlich beigetragen.

Ausstoß und Umsatz gestiegen

So stieg der Bierausstoß um je zehn Hektoliter sowohl beim Verkauf im Haus (auf 240 Hektoliter) als auch außer Haus (auf 40 Hektoliter). Er trage so mit 29 Prozent zum Umsatz bei - über zehn Prozent mehr als im Vorjahr. «Gutes Bier kann sich am Markt behaupten und sein Ausstoß lässt sich noch steigern», lobte Kaltentals Bürgermeister Manfred Hauser. Ebenfalls gestiegen sei der Verkauf von Wein, Kaffee und Spirituosen (sechs Prozent des Gesamtumsatzes) sowie von alkoholfreien Getränken (über sieben Prozent).

Das Unternehmen genieße mittlerweile eine «hohe Akzeptanz in der Region», woran das Brauhaus mit seinem Bekanntheitsgrad großen Anteil habe, so Schmid. Dafür sind jetzt auch zehn Mitarbeiter bei der Fonsa angestellt, wodurch sich die Personalkosten etwas erhöhten. Zusammen mit Investitionen im Haus trugen sie zu einem Rückgang bei dem operativen Ergebnis von 17130 Euro bei (2007: 22460 Euro) bei.

Da das Unternehmen aber derzeit risikofrei wirtschafte, habe das Jahr 2008 zu einer gestärkten Wettbewerbsposition geführt.

Diese will Schempp im Jahr 2009 mit Themenabenden und mehr als den bisherigen zwei saisonalen Bieren stärken. Auch der Absatz des Gerstensaftes sowohl im Brauhaus als auch im Verkauf außer Haus oder auf Veranstaltungen soll sich erneut um 20 Hektoliter erhöhen. Beim Umsatz erwartet der Vorstandsvorsitzende eine Steigerung, und zwar auf 227000 Euro. Dafür stünden «exzellente Bewirtung, selbst gebrautes Bier und herausragender Service im denkmalgeschützten Ambiente», so Schempp.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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