Höhen und Tiefen durchlebt

Lindenberg | ts | Durch einen 21:18 (11:10)-Sieg gegen die kampfstarke HSG Lonsee-Amstetten haben die Handballerinnen des TSZ Lindenberg ihren Heimnimbus bewahrt. Dabei führte der Tabellenzweite der Bezirksliga seine Anhänger 60 Minuten lang durch alle Höhen und Tiefen eines Handballspieles.

Nach drei Minuten erzielten die Gäste die Führung zum 1:0. Der TSZ erhöhte das Spieltempo, glich postwendend aus und führte nach zwölf Minuten mit 5:3. In dieser Phase waren die Abwehrspieler aufmerksam und eroberten zahlreiche Bälle. Sigi Symelka im Lindenberger Tor war der gewohnt sichere Rückhalt. Als der TSZ in der 25. Minute auf 9:5 und auf 10:6 davonziehen konnte, schien die Partie den zuletzt gewohnten Gang zu gehen. Doch mit einer Energieleistung verkürzten die Gäste zur Halbzeit auf 10:11.

Lonsee-Amstetten gelang unmittelbar nach der Pause sogar der Ausgleich. Die Lindenbergerinnen hatten in dieser Phase etwas Sand im Getriebe und leisteten sich zahlreiche Unsicherheiten im Angriff. Die Gäste nutzten dies und lagen plötzlich mit 16:12 in Front.

Erst nach einer Auszeit und entsprechenden Worten von der Bank fanden die Lindenbergerinnen zurück zu alter Stärke. Nach 47 Minute konnte der TSZ ausgleichen. Dadurch wurde Lonsee-Amstetten nervös. Diese kurze Schwächephase nutze Lindenberg eiskalt aus und zog auf 20:16 davon. Zwar fielen noch die Anschlusstreffer, doch die an diesem Tag erfolgreichste Werferin Heidi Hartmann setzte mit ihrem siebten Treffer den Schlusspunkt unter ein Bezirksligaspiel auf hohem Niveau.

Männer verlieren 29:33

Die Herren unterlagen der TSG Ailingen II mit 29:33 (14:19). In einer von Lindenberger Seite aus schnell geführten Partie gingen die Hausherren früh in Führung. Die routinierten Gäste hielten gut dagegen, konnten die offensive Abwehr der Lindenberger immer wieder aushebeln und jede Führung ausgleichen.

Der TSZ zeigte eine recht ordentliche Leistung, ließ sich jedoch von den Ailinger Routiniers immer wieder austricksen und ging mit den selbst herausgespielten Torchancen teilweise fahrlässig um.

Nach der Pause schien sich ein Debakel anzubahnen. Den Gästen gelang alles, den Gastgebern wenig. Und so lag Ailingen plötzlich mit 22:14 in Front und schien einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern. Die ersatzgeschwächte Lindenberger Mannschaft hielt aber wacker dagegen, konnte zunächst jedoch den Rückstand nur sporadisch verkürzen. Erst in der Schlussphase machte sich die kämpferische Leistung bezahlt, und mit 29:33 konnte das Ergebnis in einem erträglichen Rahmen gehalten werden.

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