Stiefenhofen
Hochgratklinik erweitert

Die Hochgratklinik in Wolfsried ist um 15 Betten erweitert worden. Investiert wurden 2,1 Millionen Euro. Die Akutklinik für Psychosomatik und Psychotherapie will sich künftig auf die Gesundheit von Lehrern spezialisieren (siehe Allgäu-Rundschau).

Die Hochgratklinik im Stiefenhofener Ortsteil Wolfsfried ist vor 20 Jahren von Dr. Georg Reisach gegründet worden. Er ist noch heute geschäftsführender Gesellschafter. Betreut werden rund 750 Patienten im Jahr.

Die Einrichtung ist mittlerweile einer der wichtigsten Arbeitgeber vor Ort. Beschäftigt werden 75 Mitarbeiter, darunter 12 Ärzte, die gleiche Zahl Psychologen und zehn Spezialgruppentherapeuten. Die Zahl der Mitarbeiter soll nach und nach wachsen. Grund ist die erfolgte Erweiterung. 15 neue Einzelzimmer und zwei freundlich gehaltene Gruppenräume sind geschaffen worden. Zudem wurde der Eingangsbereich des Hauses erweitert.

Jetzt 100 Betten

Damit verfügt die Klinik über 100 Betten. 20 davon sind vorerst für den neuen Schwerpunkt vorgesehen. 2,1 Millionen Euro hat die Klinik in die Erweiterung investiert.

Die Einrichtung soll zu einem Zentrum für erkrankte Lehrkräfte ausgebaut werden. Behandelt werden Lehrer, die am «Burn-Out-Syndrom» leiden, also im wahrsten Sinne des Wortes ausgebrannt sind. Schon bisher bietet die Klinik «Gesundheitstage» für Lehrer an. Heute findet der dritte in der Hochgratklinik statt. Die Nachfrage ist enorm. Rund 100 Plätze kann das Haus für die eintägigen Veranstaltungen anbieten. «Wir hätten gut 250 buchen können», sagt Prof. Joachim Bauer.

Der Internist, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin ist neben seiner Tätigkeit am Uniklinikum in Freiburg seit Anfang 2009 ärztlicher Direktor der Hochgratklinik. Er gilt deutschlandweit als einer der Fachleute auf dem Gebiet «Gesundheit für schulische Lehrkräfte».

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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