Hi Rock Am Horn
Hindelangs Jugendliche veranstalten ein Fest mit viel Erfolg

Fetzige Musik und heiße Partystimmung am Fuß des Imberger Horns. Zum dritten Mal hat der Stammtisch «D Ukomode» (die Unbequemen) sein Großereignis «Rock am Horn» in Bad Hindelang veranstaltet. Dort feierten die Besucher ausgelassen; unangenehme Zwischenfälle blieben aus. Erneut bewiesen die jungen Organisatoren, dass eine Veranstaltung friedlich ablaufen kann. Betrunkene Jugendliche, die grölend über den Parkplatz torkeln, oder Straßengräben als Müllkippen gab es nicht.

Die Veranstalter hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Hohe Bauzäune säumten das Gelände und den Weg über die Ostrach zum Festzelt. Da zusätzlich eine Weinlaube gebaut wurde, hatten die << Ukomode >> sogar noch mehr Arbeit: << Wir haben 100 Laufmeter mehr Bauzaun und alle Segmente doppelt gesichert >>, erklärte Kilian Benninghoff. Und man habe aus den Vorjahren gelernt und Schwachstellen ausgemerzt. << Vergangenes Jahr sind ein paar durch die Ostrach gewatet und haben sich so eingeschlichen >>, erzählte er. Nun patrouillierten Sicherheitskräfte verstärkt außerhalb des Geländes - mit wachsamem Auge auf den Bach.

Der Einlass? Streng kontrolliert. Es gab zwei Eingänge, für Volljährige und für Jüngere. Verschiedenfarbige Armbänder zeigten sofort, wer minderjährig ist. << Kein Alkohol an Jugendliche >> hieß es denn auch in der Bar. << Wenn man klar und sachlich erklärt, warum es keinen Alkohol gibt, sehen das die meisten ein >>, sagte Barchef Michael Wachter. Tatsächlich zeigte die Probe, dass das klappt. Das blaue Bändchen zu verstecken oder zu beteuern, man habe sein << 18er-Bändel >> verloren, funktionierte nicht.

Der Stimmung taten die Sicherheitsbestimmungen keinen Abbruch. Florian Halbritter (17) fand es vollkommen in Ordnung, dass auf den Jugendschutz besonders geachtet wurde: << Ich bin hier, um die super Atmosphäre zu genießen. Da brauche ich keinen Alkohol.

>> Veronika Wolf (18) hat noch vom Vorjahr ein fetziges Fest in Erinnerung: << Da durfte ich noch nicht an die Bar und fand es in Ordnung. Man muss sich nicht immer gleich wegkippen. >> Nicht nur Jugendliche hatten ihren Spaß. Conny Glatz (42) freute sich, dass die Jugendlichen ein derartiges Großereignis auf die Beine gestellt haben: << Es ist mal was anderes. Die Stimmung hier ist super. >>

Ein Glücksgriff war die Coverband << Lederrebellen >>. Die hatte nicht nur beliebte Rock-, Pop- und Partysongs in petto, sondern auch Bläser, die mit messerscharfen Einsätzen zusätzlich für Laune sorgten. Das gefiel Julia Haug (33): << Es ist super, dass da oben richtige Bläser stehen. Das klingt ganz anders, als wenn alles aus dem Synthesizer oder vom Band kommt. >>

Die Veranstalter konnten also wieder einen vollen Erfolg verbuchen. Auch aus Sicht der Polizei verlief die gut organisierte Veranstaltung positiv. << Wir haben keine Beschwerden erhalten, und kleine Reibereien können die Organisatoren selber regeln >>, so Klaus Stoll von der Dienststelle Sonthofen.

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