Tiefgarage 4 Std.
Himmer: «Ein einmaliger Service»

Lange wurde in der Stadt darauf gewartet, seit Montag ist es soweit: In den Tiefgaragen am Marktoberdorfer Rathaus sowie unter der Sparkasse darf nun vier Stunden am Stück kostenlos geparkt werden. Bürgermeister Werner Himmer bezeichnet die Errungenschaft als «einmaligen Service». «Wir setzen damit ein Zeichen für alle Besucher dieser Stadt», meint Himmer. Am Rathaus stehen rund 80 Plätze, unter der Sparkasse zwischen 30 und 35 Stellplätze zur Verfügung.

Das Vorhaben war Anfang Mai im Zuge des neuen Parkkonzepts für die Innenstadt im Stadtentwicklungsausschuss beschlossen worden. Eigentlich hätte das gesamte Konzept - das auf sämtlichen 310 oberirdischen Stellplätzen im Zentrum zwei Stunden kostenfreies Parken ermöglichen wird - bereits «spätestens Ende der Sommerferien» fertig sein sollen, hatte Himmer Ende Juli gesagt. Erhebliche Verzögerungen hatte es allerdings durch lange Lieferzeiten der zur Kennzeichnung der Parkzonen nötigen Schilder gegeben. «Die Hersteller der Schilder brauchen derzeit drei Monate für die Lieferung», erklärt Stadtbaumeister Peter Münsch. Den großen Andrang seitens der Kunden vermutet er als Ursache.

Kennzeichnungen fehlen noch

Auf den Zwei-Stunden-Plätzen im Zentrum fehlen zum Teil noch die Kennzeichnungen. «Die restlichen paar werden in den kommenden zwei Wochen fertiggestellt», sagt Münsch. In dieser Zeit soll auch entschieden werden, wie die Beleuchtung in der Tiefgarage am Rathaus verbessert werden kann. «Musterleuchten» sind laut Stadtbauamt schon bestellt. Auch Münsch sieht in den neuen Möglichkeiten große Vorteile: «Von beiden Tiefgaragen hat man schnellen Zugang zur Stadt und kann auch mal etwas erledigen, das eben länger als zwei Stunden dauert.» Zudem sei das Auto geschützt.

Sowohl auf den Vier-Stunden-Plätzen als auch auf den Zwei-Stunden-Stellplätzen will die Stadt nach Einführung des Parkkonzepts Milde walten lassen. «Wir werden in den ersten Wochen, bis die Sache in den Köpfen der Bevölkerung angekommen ist, keine Bußgelder verteilen, sondern freundliche Hinweise geben», sagt Münsch.

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