Rettungsdienst
Hilfe von oben: Johanniter setzen ab jetzt auch Drohnen bei Einsätzen ein

Setzen ab sofort auch auf Luftunterstützung: Die Johanniter können nun bei Einsätzen auch auf eine Kameradrohne zurückgreifen.
  • Setzen ab sofort auch auf Luftunterstützung: Die Johanniter können nun bei Einsätzen auch auf eine Kameradrohne zurückgreifen.
  • Foto: Marcus Röhe
  • hochgeladen von David Yeow

Die Johanniter des Regionalverbands Bayerisch Schwaben sind ab jetzt auch aus der Luft mit ihrer Schnelleinsatzgruppe (SEG) F.L.I.G.H.T. für die Bevölkerung zur Stelle. Stationiert ist diese Einheit im Ortsverband Altusried/Dietmannsried. Die Ehrenamtlichen können ab August bei großen Ereignissen oder Katastrophenfällen mit einer Einsatzdrohne unterstützen.

Marcus Röhe, Ortsbeauftragter der Johanniter in Altusried/Dietmannsried ist stolz, dass vier seiner Ehrenamtlichen erfolgreich den „Drohnenführerschein“ abgeschlossen haben und seit dem 18.05.2020 nun auch wieder trainieren können.

„Aktuell sind wir noch mit dem Aufbau der SEG F.L.I.G.H.T und dem Training beschäftigt, gehen aber davon aus, dass wir ab August einsatzbereit sein werden Ab diesem Zeitpunkt können wir alarmiert werden und bei entsprechenden Einsatzszenarien unterstützen“, so Röhe.

Die Drohne dient als Aufklärungsmittel für den Bevölkerungsschutz. Sie kann nicht nur Luftbilder erstellen, die eine genaue Lageübersicht liefern, sei es bei Katastrophenfällen oder Großveranstaltungen, sondern auch zur Suche von Vermissten eingesetzt werden. Hier kommen die Wärmebild- und Restlichtkameras zum Einsatz, mit denen die Drohne ausgestattet ist. Die SEG F.L.I.G.H.T kann auch von anderen Organisationen hinzugezogen werden. Zum Beispiel durch die Feuerwehr, um über ausgedehnte Einsatzgebiete, wie Wald- oder Flächenbrände, einen Überblick durch die Aufnahmen der Drohne zu bekommen oder Glutnestern aus der Luft ausfindig zu machen.

„Diese Einheit konnte nur durch großzügige Spenden, sowohl von Unternehmen als auch Privatpersonen, ins Leben gerufen werden. Ohne die Unterstützung der Spender und natürlich unserer Ehrenamtlichen wäre dieser Ortsverband, nach so kurzer Zeit, nicht da wo er jetzt ist. Hierfür meinen herzlichsten Dank an alle“, freut sich Marcus Röhe.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen