Hebamme
Hilfe für Frauen in Kenia - Die Kaufbeurer Hebamme Freia Dondorf gibt ihr Wissen weiter

Bereits zum vierten Mal packt die Kaufbeurerin Freia Dondorf ihre Koffer und macht sich auf den Weg nach Kenia, um dort ehrenamtlich denen zu helfen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind. Die 66-jährige Lehrhebamme, die auch schon in Indonesien und Nepal Entwicklungshilfe geleistet hat, möchte ihr medizinisches Wissen an einer Mädchenschule in North Horr und in einem nördlichen Dürregebiet weitergeben.

Beginnen wird ihr zweimonatiger Aufenthalt in Afrika bereits Ende September. Im Namen der Hilfsorganisation Landsaid wird sie den Schülerinnen und Nonnen der Helmer Memorial Girls Boarding Primary School Kurse geben, deren Schwerpunkt die Erste Hilfe sein wird. Ein großes Problem in dem Gebiet um North Horr ist nämlich die medizinische Unterversorgung.

<< Daher sollte jeder, der hier lebt, über grundlegende Kenntnisse in diesem Bereich verfügen. >> Es wird darauf gesetzt, dass die Kursteilnehmerinnen ihr Wissen in ihrem privaten Umkreis weitergeben werden. << Das Schulungsprogramm wird dabei auf das Alter der Kinder zugeschnitten sein >>, so Freia Dondorf. << Ich werde ihnen beispielsweise zeigen, wie man mit vorhandenen Materialien einen Verband anlegt.

>> Zerrissene T-Shirts oder Stöcke sind Materialien, die in Notsituationen von Nutzen sein können.

Daneben hat sie sich die Aufklärung der zehn- bis 14-jährigen Mädchen zur Aufgabe gemacht. Aids und der Umgang mit Kondomen ist nur ein Teil dieses Themas: << Die Mädchen müssen einfach wissen, was in ihrem Körper passiert. >>

Zwei Wochen möchte Freia Dondorf anschließend im nördlicher gelegenen Illeret, nahe der Grenze zu Äthiopien, verbringen. Dort macht sie es sich zur Aufgabe, die Krankenschwestern eines abgelegenen Gesundsheitszentrums zu unterstützen. Diese besuchen regelmäßig Menschen in entlegenen Winkeln des Landes, was aufgrund der vorherrschenden Dürre von großer Wichtigkeit ist.

Für den erhofften Erfolg dieser Pläne bitten Freia Dondorf und LandsAid um finanzielle Unterstützung. Nur so können auch teure, aber notwendige Unterfangen wie Arztbesuche oder Fahrten in Krankenhäuser ermöglicht werden.

Die Kauferinger Hilfsorganisation Landsaid möchte vor allem Menschen unterstützen, die durch Naturkatastrophen oder politische Umstände in Notsituationen geraten sind. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Spendenkonto: 10022, VR Bank Landsberg, BLZ 700 932 00. Informationen unter Telefon (08191) 4287832.

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