Gesundheit
Heuschnupfen-Saison: Was Allgäuer Experten raten

Heuschnupfen ist vor allem eines: lästig. Der Eine niest ständig, der Andere hat geschwollene Augen oder sogar Husten. Egal, welche Symptome und wie stark: Betroffene sollten zum Arzt gehen. Das raten Allergologin und Pneumologin Dr. Kim Husemann vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Kempten und Prof. Dr. Christian Schumann, Chefarzt der Klinik für Pneumologie in Kempten und Immenstadt.

Anlaufstelle für Heuschnupfen-Patienten können verschiedene Spezialisten sein, erklärt Schumann: Lungenfachärzte und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte genauso wie Allergologen. „Über den Hausarzt zu gehen, ist aber immer der erste Weg“, sagt der Internist mit Schwerpunkt Lungenheilkunde. Der überweise den Patienten dann zum Allergologen. In Kempten und Umgebung sind Dr. Husemann und ihre beiden Kollegen im MVZ auf Allergien der Atemwege spezialisiert.

Nun mag der Gang zum Arzt vielen übertrieben vorkommen, wenn man nur Schnupfen hat. Husemann aber sagt: „Viele unterschätzen die Erkrankung.“ Die Symptome würden entweder gar nicht oder auf eigene Faust und deshalb oft nicht ausreichend behandelt. Stichwort: frei verkäufliche Nasensprays. Wendet man sie falsch an, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Zu den wirksamen Medikamenten zählen cortisonhaltige Sprays, die längerfristig angewendet werden können. Denn der Wirkstoff werde gezielt auf den Schleimhäuten freigesetzt, erklärt Husemann.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 26.05.2018.

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