Füssen
Helmbrecht brennt auf neue Runde

Ricky Helmbrecht scharrt schon mit den Hufen. Er selbst sagt, er sei «randvoll mit Energie» - und strotzt daher nur so vor Tatendrang. Wenn es nach dem 24-jährigen US-Amerikaner ginge, könnte die neue Saison in der Oberliga «am liebsten heute schon» beginnen. Während es der Verteidiger des EV Füssen kaum mehr abwarten kann, dass endlich das erste Bully der Punktrunde über die Bühne geht, erklärt er: «Ich bin zu hundert Prozent fit.»

Vor einem Jahr noch war das anders: Taufrisch beim neuen Verein in Füssen angekommen, musste er sich erst umgewöhnen. Damals war alles neu für den dunkelhäutigen Puckjäger mit der Trikotnummer zwei. So stellte das Engagement in der Lechstadt Helmbrechts erste Auslandsstation im Eishockey dar. Und das, nachdem er zuvor eineinhalb Jahre lang kein richtiges Eishockeyspiel bestritten hatte. Der von Teamkollegen mit dem Spitznamen «Richard» gerufene Helmbrecht gibt daher zu, dass er erst langsam Tritt gefasst hatte in seiner neuen Umgebung. So sei er zu Beginn der vergangenen Saison sogar «ein bisschen frustriert» gewesen. In der Folge sei dann aber seine Leistung auf dem Eis und damit auch seine Stimmung besser geworden.

Heute, gut ein Jahr später, ist seine Stimmung bestens. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass der intelligente junge Mann mit einem Abschluss in Psychologie inzwischen respektabel deutsch spricht und nun auch mehr Aufgaben als vor einem Jahr in den Reihen der Leoparden übernimmt. Demzufolge hatte er zum Beispiel vor einigen Wochen seinen neuen kanadischen Mannschaftskollegen Jordie Preston vom Münchner Flughafen abgeholt und nach Füssen chauffiert.

Auf dem Eis schließlich möchte er in dieser Saison noch mehr Verantwortung übernehmen in der zurückliegenden Punkterunde. So gesteht Helmbrecht sogar, dass er heuer von Anfang an viel von sich selbst erwarte. Zudem wolle er sich noch «in allem» verbessern, was mit Eishockey zu tun hat.

Und daher freut er sich, dass er dies im nächsten Testspiel der Schwarz-Gelben am Sonntag um 18 Uhr im Bundesleistungszentrum gegen das österreichische Team Bregenzerwald unter Beweis stellen kann. Schließlich dauert es bis zum Start der Punktspielrunde noch eine Weile.

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