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Heizkostenabrechnung - So können Sie sparen

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Vielen Mietern flattert sie bald wieder ins Haus – die Heizkostenabrechnung. Das bedeutet nur in den seltensten Fällen etwas Gutes, denn bedingt durch den langen vergangenen Winter und den kalten Dezember müssen die meisten Mieter für das Jahr 2010 mit hohen Nachzahlungen rechnen. Bei Ölheizungen gibt es nur wenig Sparpotenzial. Aber außer die Heizung zu drosseln lohnt es sich auch weit vor Einbruch des Winters den Öltank aufzufüllen. Aus Erfahrung ließen sich in den vergangenen Jahren bis zu acht Cent pro Liter Heizöl sparen, wenn man statt im Dezember schon im September Erdöl bestellte.

Bei einer Bestellmenge von 3000 Litern machte das Unterschiede von bis zu 240 Euro aus. Weiteres Sparpotenzial bieten große Abnahmemengen, denn die Fixkosten bleiben für den Händler gleich. Einkaufsgemeinschaften mit Nachbarn können sich also zusätzlich lohnen.

Jede zweite Rechnung falsch

Fachleute gehen davon aus, dass jede zweite Rechnung Fehler aufweist. Mögliche Fehlerquellen sind die falsche Berechnung des Brennstoffverbrauchs, die fehlerhafte Zuordnung der Kosten auf die einzelnen Mietparteien, falsche Angaben bei der Wohnfläche oder bei den Ausgaben für Wartung und Ablesen der Heizung.

Mietern wird geraten jeden einzelnen Posten der Abrechnung genau zu prüfen. Der Vermieter muss eine Abrechnungsfrist von zwölf Monaten einhalten, der Abrechnungszeitraum muss ein Jahr betragen, die verbrauchte Energiemenge und der bezahlte Preis müssen benannt sein, und die Daten der Lieferungen müssen in den Abrechnungszeitraum fallen.

Im Zweifel sollten Betroffene den örtlichen Mieterverein kontaktieren (www.mieterbund.de).

Erdgas – keine Scheu vorm Anbieterwechsel

Die alte Gleichung, nach der der Gaspreis mit Zeitverzug dem Ölpreis folgt, gilt nur noch eingeschränkt. Funde neuer Gasvorkommen und revolutionäre Fördertechnologien haben das Angebot stark ausgeweitet. Betreiber einer Gasheizung sollten also dringend Preise vergleichen und unter Umständen den Anbieterwechsel nicht scheuen.

Bestehende Verträge mit Grundversorgern sind nämlich meist monatlich kündbar, und die lückenlose Versorgung ist per Gesetz jederzeit sichergestellt. Im Internet gibt es Tarifrechner (verivox.de, check24.de oder toptarif.de), die günstige Anbieter aus der Region herausfiltern. Dort lassen sich auch Preisvergleiche für Telefon/Internet-, Versicherungs- oder Stromtarife anstellen.

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