Technik
Heizen mit Milch: Wie Allgäuer Landwirte auf dem Bauernhof Energie sparen

Frisch gemolkene Milch, die von Markus Böcklers Melkstand aus direkt in den Tank fließt, hat eine Temperatur von etwa 35 Grad. Das Herunterkühlen auf Lagertemperatur verbraucht in seinem Betrieb viel Strom.
  • Frisch gemolkene Milch, die von Markus Böcklers Melkstand aus direkt in den Tank fließt, hat eine Temperatur von etwa 35 Grad. Das Herunterkühlen auf Lagertemperatur verbraucht in seinem Betrieb viel Strom.
  • Foto: Martina Diemand
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Mit der Milch der eigenen Kühe ein Wohnhaus heizen? Das klingt kurios, funktioniert aber. Und zwar auf dem Hof von Landwirt Markus Böckler in Kempten. Eine Wärmepumpe entzieht der frisch gemolkenen Milch die Wärme und gibt sie an die Heizung ab. Böckler spart dadurch nicht nur Stromkosten, sondern kann auch komplett auf eine Kühlungsanlage verzichten. Auch Alexander Herz aus Ermengerst und Martin Mayer aus Altusried wollen ihren Hof energieeffizienter machen.

Zwei Anliegen hatte Markus Böckler, der gemeinsam mit seinen Eltern den Betrieb leitet: den Stromverbrauch für die Melkanlage und das Milchkühlen reduzieren und eine neue Heizung anschaffen. „Wir hatten eine alte Ölheizung und wollten keine neue mehr. Da stellte sich dann die Frage, was es für Alternativen gibt“, erzählt der 29-jährige Landwirt. Für eine Hackschnitzel-Heizung falle im Betrieb zu wenig Holz an. Außerdem brauche man dafür Lagerfläche.

Wie andere Landwirte aus dem Allgäu Energie sparen, erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts und der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 17.06.2019.

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