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Großbrände im Allgäu

Großbrand
Hausbesitzer rettet Mieter aus der brennenden Wohnung in Asch

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Seinen 45-jährigen Mieter hat der 42-jährige Besitzer des Mehrfamilienhauses in der Ascher Bahnhofsstraße in der Nacht auf Mittwoch aus einer brennenden Dachgeschosswohnung ins Freie gebracht. Beide Männer erlitten Rauchvergiftungen und wurden in Kliniken gebracht. Brandursache war vermutlich eine nicht abgeschaltete Herdplatte, der Schaden beläuft sich auf rund 100000 Euro.

Um kurz nach Mitternacht ging die Meldung zum Brand einer Dachgeschosswohnung in Asch bei den Feuerwehren ein. Laut Manfred Rock, dem Kommandanten der Feuerwehr Asch, waren zur Brandbekämpfung die Feuerwehren aus Asch, Leeder, Landsberg, Kaufering, Unterdießen, Oberdießen und Seestall mit rund 80 Mann zum Einsatzort gekommen und löschten unter anderem von zwei Drehleitern aus sowie mit Wasser und Schaum von innen durch mehrere Atemschutztrupps. «Es war kurz vor knapp, denn schnell hätte sich alles weiter ausbreiten und noch sehr viel größeren Schaden anrichten können», berichtet der Ascher Kommandant, der mit seiner Mannschaft bis etwa fünf Uhr morgens am Einsatzort war. «Nachdem der Brand gelöscht war, konnten die anderen Wehren nach und nach zurückfahren, wir waren dann noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.»

Wie die Polizei mitteilt, war der 45-jährige Mieter der Dachgeschosswohnung vom Hausbesitzer bewusstlos in der Dachgeschosswohnung gefunden und ins Freie gebracht worden. Der Mieter wurde mit einer schweren Rauchgasvergiftung mit dem Hubschrauber in eine nahe gelegene Klinik geflogen, der 42-jährige Hausbesitzer erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

Die Schadensmeldung von 100000 Euro beruht auf ersten Schätzungen. Das Feuer griff laut Polizeibericht von der Dachgeschosswohnung auf das Dach über.

Die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck waren zur Klärung der Brandursache bis gestern Nachmittag vor Ort und gingen nach ersten Ermittlungen von einer angelassenen Herdplatte als Ursache aus.

Der 45-jährige Mieter der Dachgeschosswohnung schwebte gestern bei Redaktionsschluss nach wie vor in Lebensgefahr, wie die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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