Obergünzburg
«Halten Vorschrift streng ein»

Eine Beitragserhöhung vorangebracht und dann erneut zum Ersten Schützenmeister der FSG Obergünzburg gewählt: Max Schwarzer kann zufrieden sein. Bei der Jahresversammlung im Gasthaus «Zum Schwanen» berichtete er vom Anstieg der Mitgliederzahl auf 219, in der Hauptsache hervorgerufen durch den Bogensport.

Schwarzer richtete auch ein ernstes Wort an die Politiker. Er gab ihren Vorschlägen eine Mitschuld daran, dass die Schützen verunsichert werden und die Werbung um neue Mitglieder ins Leere laufe. «Wir wissen, wohin unsere Waffen gehören. Wir kennen die Vorschriften und halten sie streng ein. Wir haben unsere Waffen für unseren Sport.» Immer neue Bestimmungen stellten den Sportschützen in eine Ecke, in die er nicht gehöre.

Die Einweihung der Bogenhalle bezeichnete Schwarzer als einen großen Erfolg. Die gesunde Finanzentwicklung der Schützengesellschaft, die Einnahmen aus Wettbewerben und Mieten sollen dafür sorgen, dass es bei der Abwicklung der Schulden keine Probleme gibt.

Jugendarbeit vorbildlich

Zweiter Bürgermeister Herbert Heisler versicherte, dass der Markt trotz finanzieller Schwierigkeiten zu seinem Wort steht. Schließlich sei die FSG der älteste Verein in Obergünzburg. Die Jugendarbeit bezeichnete er als vorbildlich. Es sei bemerkenswert, wie sich der Verein nach der Zerstörung der eigenen Anlagen nach dem Steinsturz aufgerappelt habe. Entstanden sei eine Anlage, die über Bayern hinaus ihresgleichen suche. Dr. Jörg Dausacker berichtete verschmitzt vom Rundenwettbewerb der Kleinkaliber-Schützen. Das Gesamtalter der drei Kemptener Konkurrenten betrug 48 Jahre, während die drei Obergünzburger satte 180 Jahre in die Waagschale warfen - was aber dem erzielten Ergebnis keinen Abbruch tat.

Die Böllerschützen hatten laut Spartenleiter Alois Böckler im abgelaufenen Jahr 25 Termine an Geburtstagen, öffentlichen Festen und sonstigen Veranstaltungen.

Andrang wie selten

Verena Bickel berichtete, dass in der Bogenabteilung wegen des großen Andrangs ein gesondertes Jugendtraining eingeführt werden musste. Den Zulauf unterstreiche folgende Zahl: 170 Mal wurde um die Vereinsmeisterschaft geschossen. Obwohl noch jung, dürfe die Abteilung dieses Jahr die Gaumeisterschaft in der neuen Halle ausrichten. Darüber hinaus wird die Halle am 31. Januar Schauplatz für die Ligaschützen Schwaben.

Schatzmeister Stefan Hiltensberger gab einen kurzen Bericht über die Kassenlage. Danach wurden etwa 100000 Euro umgesetzt.

Sportleiter Franz Riedle hob die Leistungssteigerungen bei überörtlichen Wettbewerben hervor, rügte aber den Startverzicht mancher Qualifizierter. Zweiter Schützenmeister Klaus Bertele stellte die Überarbeitung des 100-Meter-Standes und die Modernisierung der 25-Meter-Anlage in Aussicht, sobald Mittel bereitstünden.

Die Wahlen zum Vorstand ergaben keine Änderungen. Abschließend erhielten Andrea Schmid, Franz Zinsmeister, Max Schwarzer und Klaus Bertele goldene Ehrenzeichen für ihre besonderen Leistungen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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