Lauben
Hallenbad bleibt, Eintritt wird teurer

Die gute Nachricht: Das Hallenbad Lauben bleibt erhalten. Der Wermutstropfen: Die Eintrittspreise für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen werden erhöht. Statt 25 Cent müssen Kinder für zwei Stunden nun einen Euro zahlen, Jugendliche 1,50 Euro (statt 75 Cent) und Erwachsene zwei Euro. Bei 6er Karten wird es wieder eine Vergünstigung geben. Auch die Gruppentarife werden angehoben. Einvernehmlich fasste der Gemeinderat Lauben in seiner jüngsten Sitzung diesen Beschluss und befürwortete, dass das Hallenbad bestehen bleibe. Auch die Wasserwacht, die im Hallenbad die Aufsicht übernimmt, sprach sich für einen Erhalt aus.

Rund 15000 Euro müssen in Reparaturmaßnahmen gesteckt werden. Dabei gehe es hauptsächlich um die Erneuerung des Bodens: Die Schalterreglung hatte sich offenbar verklebt und der Boden wölbte sich deshalb beim Versenken. Jetzt müsse das Eisengestell zum Einstellen der Höhen des Bodens erneuert werden.

Bevor es zur Entscheidung über den Fortbestand des Hallenbades ging, legte Bürgermeister Berthold Ziegler die Besucherzahlen des Jahres 2008 vor. Danach kamen 586 Kinder, 43 Jugendliche und 495 Erwachsene zum Schwimmen. 1124 Eintrittskarten wurden insgesamt verkauft. Bei einer Öffnungsdauer von sieben Monaten (im Sommer ist das Hallenbad zu) ergebe das einen Durchschnittsbesuch von 160 Personen pro Monat.

«Pro Jahr 25000 Euro Zuschuss»

Die Gemeinderäte zeigten sich überrascht von der guten Frequenz. «Das Hallenbad war immer schon ein Zuschussbetrieb. Ich bin dafür, dass es bleibt», so Richard Schön. Auch Norbert Bernhard sprach sich für den Erhalt aus: «Es wird von vielen Vereinen und auch privat genutzt.» Die Reparatur bewege sich nicht in utopischen Summen. Rund 120000 Euro, so Ziegler, habe die Gemeinde zwischen 2001 und 2008 ins Bad investiert. Für Heizkosten müsste man jährlich 10000 Euro dazurechnen. «Pro Jahr schießen wir also rund 25000 Euro zu», so der Bürgermeister. Er schlug vor, den Schaden zu reparieren und die Eintrittspreise zu erhöhen. Alexandra Strecker regte an, im Rahmen der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten auch einen Zuschuss für das Hallenbad zu prüfen.

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