Kempten
Härtere Saison als erwartet

Halbzeit in der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) Serie. Nach fünf von zehn Saisonrennen liegen die Audi-Fahrer vom Kemptener Team Abt Sportsline voll auf Kurs (siehe Infokasten). Beim Rennen in Oschersleben feierten die «Äbte» - wie berichtet - nach einer drei Rennen dauernden Durststrecke ein bemerkenswertes Comeback. Vorjahressieger Timo Scheider, Mattias Ekström und Martin Tomczyk landeten einen souveränen Dreifachsieg. Damit war das Audi-Jubiläum perfekt: Nach der 50. Pole-Position im vorhergehenden Rennen in Zandvoort/Niederlande, war der Triumph Scheiders der 50. Sieg in der DTM zum 100-jährigen Firmenjubiläum. Teamchef Hans-Jürgen Abt zieht Halbzeitbilanz.

Zwischenfazit «Mattias Ekström liegt punktgleich mit Paffet in Führung. Auch Timo Scheider liegt noch voll in Schlagdistanz. Die bisherige Saison hat gezeigt, dass es hart für uns wird, die Meisterschaft zu holen. Für die Zuschauer ist das natürlich toll, da keine Langeweile aufkommt. Wir werden uns der Aufgabe stellen und weiter Gas geben. Man kann nur stolz sein, wenn man in Oschersleben so zurückkehrt und mit dieser Dominanz zeigt, dass mit uns wieder zu rechnen ist. Ich hoffe natürlich, dass es so weitergeht.»

Katherine Legge «Die Frauen haben es in der DTM schon immer schwer gehabt. Katherine macht aber in ihrer ersten Saison einen ordentlichen Job. Beim Rennen in Nürnberg hat sie beispielsweise die schnellste Rennrunde gefahren. Katherine muss sich in der DTM noch etablieren.»

BMW-Rückzug aus der Formel1 «Ich habe noch nicht gehört, dass BMW in Zukunft in der DTM fahren will. Es wäre aber sicher eine gute Alternative, wenn sie sich umorientieren wollen.»

Regeländerung «Das neue Reglement für die Saison 2010 wird auf jeden Fall effizienter, was die Kosten betrifft. Die Technik wird quasi eingefroren und wir fahren auf dem Stand von diesem Jahr.» (Anmerkung der Redaktion: Die Teams sollen weitestgehend mit dem Material aus der Saison 2009 antreten. Aufwändige Entwicklungsarbeiten finden nicht statt, was die Kosten senkt.)

Wermutstropfen Einziges Manko in Oschersleben war aus Abt-Sicht das Missgeschick von Tom Kristensen. Er stand in der Startaufstellung einige Zentimeter zu weit vor der Markierung, erhielt eine Durchfahrtstrafe und holte nach einer Aufholjagd als Achter dennoch einen Punkt. «Meine Kollegen haben ein seht gutes Ergebnis abgeliefert. Ich konnte nicht sehen, dass ich zu weit vorne stand», so Kristensen nach dem Rennen.

Am 16. August haben die Abt-Fahrer die Chance, den Höhenflug fortzusetzen. Dann findet das sechste Saisonrennen der DTM auf dem Nürburgring statt.

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