Buchloe
Gymnasium kostet rund 25 Millionen

Jetzt gehts ans Eingemachte: Erstmals kamen in der Stadtratssitzung am Dienstagabend Zahlen auf den Tisch, wie teuer der Stadt, den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe (VG) und dem Landkreis Ostallgäu ein Gymnasium kommen wird.

Von einer «groben Kostenschätzung der Gesamtbaukosten» in Höhe von 25 Millionen Euro war dabei die Rede.

Einstimmiger Beschluss

Erste Gespräche zwischen den Beteiligten fanden laut Bürgermeister Josef Schweinberger bereits statt. Dabei hätten sowohl die Bürgermeister der VG als auch der Kreisausschuss dem Finanzierungskonzept zugestimmt. Auch der Stadtrat segnete den Finanzierungsplan einstimmig ab. Nun liegt es am Kreistag, der in seiner Sitzung am Montag endgültig darüber entscheiden soll, wie die Kosten aufgeteilt werden.

Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass sich der Landkreis und die VG Buchloe die Gesamtkosten im Verhältnis 78 (Landkreis) zu 22 (VG) aufteilen. Die Stadt Buchloe verkauft die bereits erworbenen Grundstücke an den Landkreis zu den Bedingungen weiter, zu denen sie einst erworben wurden. Zudem stellt die Stadt sicher, dass die noch benötigten Restflächen vom Landkreis gekauft werden können.

Von den geschätzten 25 Millionen Euro werde ein Betrag in Höhe von rund 18,7 Millionen Euro als förderfähig anerkannt, die geschätzte Förderung durch den Freistaat Bayern beträgt derzeit 7,8 Millionen Euro. Das bedeutet, dass noch 17,2 Millionen Euro finanziert werden müssen, wovon 13,4 Millionen Euro auf den Landkreis Ostallgäu und 3,78 Millionen Euro auf die VG Buchloe entfallen.

Aufgeteilt nach dem üblichen VG-Verteilungsschlüssel, der sich nach der Zahl der jeweiligen Einwohner richtet, ergäben sich für die Stadt Buchloe Kosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Auf die Gemeinde Jengen entfielen rund 480000 Euro, auf Lamerdingen 370000 Euro und auf Waal 460000 Euro.

Geplant ist derzeit, das Geld über ein Darlehen - ausgelegt auf eine 20-jährige Laufzeit und einen Zinssatz von vier Prozent - aufzunehmen. Somit würde das Gymnasium den Haushalt der VG mit jährlich rund 275000 Euro belasten (Buchloe: 180000 Euro, Jengen: 35000 Euro, Lamerdingen: 27000 Euro und Waal: 33000 Euro).

Eigener Schulvertrag

Die laufenden Kosten des Gymnasiums soll der Landkreis Ostallgäu als sogenannter Schulaufwandsträger übernehmen. Die Einzelheiten sollen in einem eigenen Schulvertrag geregelt werden.

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