Schulbeginn
Gut durch die Schulzeit im Allgäu

Am Dienstag ging in Bayern die Schule wieder los und gerade für die ABC-Schützen ist die Schuleinführung ein besonderes Ereignis. Jetzt steht eine aufregende Zeit bevor, die es für Eltern und Kind bestmöglich zu meistern gilt.

Gerade für Erstklässler ist die Umstellung von Kindergarten auf Schule enorm. Anstatt toben und spielen heißt es jetzt still sitzen und lernen. Zuhause angekommen müssen sie dann Hausaufgaben erledigen und das Gelernte üben. Daher ist es wichtig, dass Kinder einen Arbeitsplatz in der Wohnung haben.

Wenn die Kinder ein eigenes Zimmer haben, ist es sinnvoll den Schreibtisch dort aufzustellen. Allerdings sollten die Bereiche 'Spielen' und 'Lernen' voneinander abgegrenzt sein, denn Ablenkung ist verlockend und führt zu Unkonzentriertheit. Wenn es nur schwer möglich ist, die Bereiche voneinander zu trennen, hilft vielleicht eine unterschiedliche farbliche Gestaltung.

Teilt sich das Schulkind sein Zimmer mit einem Geschwister, müssen klare Regeln gelten, die von beiden einzuhalten sind. Ist im Kinderzimmer kein Platz für einen Schreibtisch, kann er auch im Wohnbereich aufgestellt werden. Allerdings sollte eine Ablenkung durch Fernseher und Co. vermieden werden.

Ist der perfekte Platz gefunden kann der Schreibtisch aufgebaut werden. Noch ein bisschen lieber sitzen Kinder dort, wenn sie bei der Auswahl des Möbelstücks mitreden durften. In erster Linie ist natürlich die Funktion wichtig.

Der Schreibtisch sollte groß genug sein, um auf der Arbeitsfläche alle notwendigen Materialien unterzubringen und auch noch Platz für eine Lampe bieten. Praktisch sind zudem Schubladen am Schreibtisch, in denen kleinere Dinge Platz finden.

Fehlt noch der perfekte Schreibtisch-Stuhl. Er sollte bequem sein und dem Kind eine gesunde Sitzposition bieten – lassen Sie sich am besten vom Fachpersonal beraten, die Profis wissen, worauf es ankommt. Achten Sie auch darauf, dass der Stuhl höhenverstellbar ist, um mit den Kindern mit zu wachsen.

Abgerundet wird der Arbeitsplatz noch mit einem geräumigen Regal für sämtliche Schul- und Lernmaterialien. So steht konzentriertem Lernen nichts mehr im Weg.

Im Laufe der Schulzeit werden wohl die meisten Kinder mal mit einer Schramme oder einer kleinen Wunde nach Hause kommen. Doch ist die Verletzung größer, stellt sich schnell die Frage – wie sind die Kinder während der Schulzeit und auf dem Weg zur Schule versichert?

Experten der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) und der Bayerischen Landesunfallkasse (Bayer. LUK) haben auf diese Frage eine Antwort: Vom ersten Schultag an sind Kinder auf dem Schul- und Heimweg sowie in der Schule gesetzlich unfallversichert.

Ob das Kind beim Sportunterricht hinfällt, auf dem Schulweg vom Fahrrad stürzt oder bei einer Rangelei auf dem Pausenhof verletzt wird: Es ist grundsätzlich ein Fall für die gesetzliche Unfallversicherung. Sie schützt unter anderem Schülerinnen und Schüler, Kinder in Kindertageseinrichtungen und Studierende an Hochschulen – kostenfrei für die Eltern.

Finanziert wird sie in diesen Fällen aus Steuermitteln. Versichert sind der Weg von und zur Schule, die Teilnahme am Unterricht, die Pausen und sonstige Veranstaltungen der Schule, wie zum Beispiel Ausflüge, Besichtigungen und Wandertage, wenn sie unter der Aufsicht von Lehrkräften durchgeführt werden.

Auch bei der Teilnahme an einer organisierten Mittagsbetreuung bleiben die Kinder unfallversichert. Nicht versichert ist dagegen die Erledigung von Hausaufgaben im häuslichen Bereich. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Kosten für die medizinische Behandlung wie Arzt und Krankenhaus, Medikamente und Kuren.

Wichtig ist, dass Unfälle schnell der KUVB/Bayer. LUK gemeldet werden. Das übernimmt normalerweise automatisch die Schule. Wenn sich der Unfall auf dem Schulweg ereignet hat, müssen die Eltern die Schule verständigen. Der Arzt rechnet dann direkt mit der KUVB / Bayer. LUK ab.

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