Asch
Grundstein für lebendige Pfarrei gelegt

Nicht mehr wegzudenken ist der katholische Frauenbund Asch-Seestall aus dem kirchlichen, aber auch aus dem weltlichen Leben der beiden Orte. Am Samstag beging der Verein im «Haus der Begegnung» zusammen mit zahlreichen Mitgliedern und Ehrengästen sein 25-jähriges Bestehen. Die Unterhaltungsbeiträge und eine Rückschau gaben dabei einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten dieser Gruppierung.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einem vom Ascher Frauenchor musikalisch gestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Fuchstals Pfarrer Oliver Grimm zusammen mit seinem Amtsvorgänger, dem jetzigen Schongauer Stadtpfarrer Bernhard Mooser zelebrierte. Der Frauenbund sei eine Hilfe, den Glauben zu leben, meinte Grimm in seiner Predigt, und verglich die Sorge der Frauen um ihre Kinder mit der Sorge des Frauenbundes um das kirchliche Leben.

Andere aufmerksam machen

Bei der Feier im «Haus der Begegnung» überbrachten Ulrike Lachmund und Eva Schneider vom Landsberger Bezirksverband Grüße und Geschenke.

Sabine Slawik aus dem Diözesanvorstand Augsburg, der 35000 Frauen in der Region vertritt, erinnerte an Ellen Ammann und Helene Weber, zwei prägende Frauen in der über 100-jährigen Verbandsgeschichte, und forderte die Ascher Mitglieder auf, «andere auf sich aufmerksam zu machen». Der Initiator der Gründung, Pfarrer Bernhard Mooser, erinnerte daran, wie er als junger Geistlicher bei seinem Amtsantritt in Asch eine «Pfarrei ohne Leben» vorgefunden habe. Er sei damals dem persönlichen Rat des jetzigen Bischofs Walter Mixa gefolgt, dass der Frauenbund der «Schlüssel zu einer Pfarrei» sei. Dies habe sich nach der Gründung für ihn bewahrheitet, erinnerte sich Mooser, denn danach habe sich das gemeindliche Leben in Asch und Seestall voll entfaltet. Er erinnere sich noch gerne an die vielen Aktivitäten, meinte er, und für Ausflüge habe man gleich zwei Busse gebraucht.

Deshalb widmete er auch das mitgebrachte Geldgeschenk diesem gesellschaftlichen Aspekt, für «freies Eis für alle» anlässlich der nächsten Fahrt.

Geehrt wurden durch die neue Vorsitzende Christine Kirschner neben den Mitgliedern im Gründungsvorstand alle Frauen, die bisher im Verein Funktionen innegehabt hatten. Das Miteinander der Generationen im Frauenbund unterstrichen die Kleinsten vom «Mini-Club» unter Leitung von Constanze Hahn und der Kinderchor mit Sabine Ostner bei ihren Auftritten. Mit dem Akkordeon unterhielten Günther Kraus und Isabella Nehrenheim aus Seestall die Gäste. Gewohntermaßen Lustiges steuerte Luise Frieß mit ihren mundartlichen Geschichten bei. In 102 Bildern wurde dann in der von Josef Kirschner gestalteten Präsentation Rückschau auf die lebendige Vereinsgeschichte gehalten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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