Baugrube
Großes Loch in Kempten: Stadt und Bauherrn weiter uneins

'Ergebnislos, keine Annäherung'. So verlief aus Sicht von Stadt und Anwälten der Investoren das Gespräch zwischen Verwaltung und Bauherrn zum Großen Loch. Oberbürgermeister Thomas Kiechle hat den Schweizern, die an der Ecke Bahnhof,-/Mozartstraße ein Geschäftshaus bauen wollen, wieder ein Gespräch angeboten.

Doch bei der Sicherung der Baugrube und dem Weiterbau habe man keinen gemeinsamen Weg gefunden, heißt es von beiden Seiten. Die Stadt ist verärgert, weil die Bauherrn Pläne zurückbehalten. Die Anwälte sind der Ansicht, auf ihre Fragen keine Antworten bekommen zu haben.

Wie geht es weiter? 'Die Uhr tickt', sagt Beltinger. Man müsse reagieren, damit die Grube nicht einstürzt. Deshalb habe der Zwangsverwalter Ausschreibungen für den Rohbau in die Wege geleitet. Für den Bau bräuchte man aber Pläne der Bauherren. Und die bekomme man nicht: 'Da wirft man der Stadt regelrecht Prügel zwischen die Füße'. Es wäre das Mindeste, die Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Man wolle schließlich so bauen, dass die Bauherrn bei der Tiefgarage viel 'Nutzungs-Freiraum' haben.

Mehr über das Gespräch erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung (Kempten) vom 18.07.2014 (Seite 27).

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Autor:

Claudia Benz aus Kempten

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