Skandal
Großes Loch in Kempten: Augsburger Staatsanwaltschaft soll Betrugsvorwürfe prüfen

Es war einmal eine große Idee: Mitten in der Kemptener Innenstadt, zwischen Kino und dem Einkaufszentrum, soll ein Geschäftshaus entstehen So beginnt 2007 die Geschichte des Großen Lochs in der Bahnhofstraße. Acht Jahre später gibt es – wieder einmal – eine überraschende Wendung in diesem mittlerweile bundesweit bekannten Bauskandal aus Kempten.

Weil die beiden Schweizer Bauherren, Richard Ritter und Peter Kyburz, Rechnungen in Höhe von etlichen zehntausend Euro nicht bezahlt haben sollen, liegt der Fall inzwischen bei der Augsburger Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen.

Die Kemptener Ankläger wollen nämlich wissen: Ist aus dem Großen Loch strafrechtlich eine große Nummer geworden? In Kempten wurden bislang die Betrugsermittlungen gegen die beiden Schweizer geführt, ein Unternehmen aus dem Allgäu hatte wegen angeblich nicht bezahlter Außenstände Strafanzeige gestellt. Nun sollen die Augsburger Spezialisten für Wirtschaftsstrafsachen einen Blick auf den Fall werfen.

Sprich: Während das Große Loch demnächst der Vergangenheit angehört, könnten sich die Ermittlungen gegen die Bauherren deutlich ausweiten. Vermutlich in einigen Wochen ist die Grube nicht mehr zu sehen. Darin wird gerade – mit mehreren Millionen Euro Steuergeld – die Tiefgarage zwangsweise fertiggebaut. Zuvor war das Loch einsturzgefährdet.

Weitere Hintergründe des Bauskandals und zu den Ermittlungen, erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 19.03.2015.

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