Goldene Bürgermedaille
Große Leidenschaft ist die Brauchtumspflege

Zum zweiten Mal in der Geschichte des Marktes hat Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph die Goldene Bürgermedaille des Marktes Weiler-Simmerberg verliehen. Neben dem ehemaligen Bürgermeister Heribert Riedmüller erhält nun Hanns Heim die zweithöchste Auszeichnung des Marktes. Nach der Verleihung der Silbernen Bürgermedaille im Jahre 2002 sei diese Auszeichnung Ausdruck der hohen Wertschätzung, die Hanns Heim sich in vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements erworben habe, so der Rathauschef in seiner Laudatio.

Rudolph ließ die wichtigsten Stationen im Leben Hanns Heims Revue passieren - von der entbehrungsreichen Kinder- und Jugendzeit, unter anderem auch als Hirtenbub, über Berufstätigkeit bis zu seinen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Diese begannen schon Ende der 40er Jahre mit dem Eintritt in die Kolpingfamilie, wo er 18 Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Schatzmeister tätig war. Genauso lange war er Vorsitzender des Liederkranzes Weiler.

Doch damit erschöpfte sich nicht das außerberufliche Engagement. Aktiv war er auch im Sportverein Weiler, unter anderem als Verbandsschiedsrichter. Seine große Leidenschaft wurde die Brauchtums- und Heimatpflege, die sich nicht zuletzt in den weit über Weiler hinaus bekannten Mundart-Hoschtuben niederschlug. Mit viel Sachverstand und Leidenschaft habe sich Hanns Heim im Marktgemeinderat für seine Heimatgemeinde eingesetzt.

24 Jahre lang war er in den verschiedenen Ausschüssen aktiv, dabei lagen ihm Kultur und Jugend besonders am Herzen. Über die Marktgrenzen hinaus war er auch im Kreistag tätig und als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Augsburg. Seine letzte große Aufgabe als Seniorenbeauftragter hat er erst in diesem Jahr abgegeben.

«Die Verleihung der Goldenen Bürgermedaille ist eine besondere persönliche Ehrung und Würdigung des umfangreichen Engagements für den Markt und die Bürgerschaft» - mit diesen Worten händigte der Rathauschef die Medaille und eine Urkunde an den Geehrten aus.

Sichtlich gerührt dankte Hanns Heim für diese große Auszeichnung. Das sei eigentlich zu viel Lob, denn die Arbeit habe er gerne getan und sie habe ihm Freude gemacht. Außerdem gehöre sie zur Hälfte seiner Frau Annemarie, die ihn immer unterstützt habe. Mit einem launischen Mundartgedicht über «Gedanken zum Ehrenamt» lockte Hanns Hölzler so manches Schmunzeln auf die Gesichter. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Mitgliedern der Sing- und Musikschule Westallgäu mit Klarinettist Frank Steckeler und seinen Schülerinnen, der 13-jährigen Melanie Hieble und der 14-jährigen Pia Brugger.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020