Sonthofen
Gottes Segen für neue Geräte und erweiterte Räume

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Der Heilige Florian - Schutzpatron der Feuerwehr - scheint einen besonders guten Draht zu seinem Kollegen, dem Heiligen Petrus zu haben: Am Samstag jedenfalls, pünktlich zur feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus und neuer Geräte am Feuerwehrhaus Sonthofen, hatten sich alle Regenwolken verzogen und die Sonne strahlte vom Himmel. Und so konnten die Floriansjünger unter freiem Himmel zahlreiche gute Wünsche und Gottes Segen für ihre zukünftige Arbeit entgegennehmen. Die Jugendfeuerwehr feierte ihr zehnjähriges Bestehen.

Bei der - ökumenischen - Segnung des modernen Gabelstaplers, des herausgeputzten Drehleiterfahrzeugs und der neuen Räumlichkeiten betonten der katholische Pfarrer Karlheinz Müller und sein evangelischer Kollege Wolfram Henning freilich: «Wir erbitten nicht nur Segen für die hochmoderne Technik, sondern vor allem für die Einsatzkräfte, die damit in Zukunft umgehen werden.» Allzeit gute Motivation und Unversehrtheit bei ihren Einsätzen wünschten sie den Floriansjüngern getreu dem Motto «Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.»

«Drehleiter ist Technikwunder»

Erster Feuerwehrkommandant Dieter Stanggassinger freute sich, dass erstmals seit 56 Jahren mit den 34 neu geschaffenen Einsatzparkplätzen direkt am Haus ein gefahrloses An- und Abrücken möglich sei. «Die räumliche Enge der vergangenen Jahrzehnte gehört der Vergangenheit an», sagte Stanggassinger und lobte das «trefflich umgesetzte» Gesamtkonzept mit neuen Umkleiden und Großgarage, Regallager und neuester Reinigungstechnik, das Architekt Thomas Brugger nach einer Idee des Bauamts und der Feuerwehr realisiert habe.

Die neue Drehleiter bezeichnete er «als kleines Technikwunder». Es sei das derzeit beste und effektivste Hubrettungsgerät.

Nachdem das 20 Jahre alte Vorgängermodell nur noch bedingt einsatzfähig gewesen sei, habe man mit der neuen Leiter optimale Rettungsmöglichkeiten, da sich das vordere Gelenkteil abwinkeln und teleskopieren lasse. Dachterrassen und Gaupen seien damit gut erreichbar: «Sicherheit gibt es leider nicht zum Nulltarif, aber die Bürger können hier deutlich erkennen, dass Stadt und Feuerwehr den gesetzlichen Auftrag in vollem Umfang erfüllen.»

Bürgermeister Hubert Buhl erinnerte daran, dass Stadtverwaltung, Stadtrat und Feuerwehr seit mehr als zehn Jahren um die Lösung für den Anbau gerungen hätten: «Es ist nicht allen leicht gefallen, das Marienheim dafür abzureißen, aber jetzt ist der Marktanger mit eingebunden.

» Mit diesem Konzept sei es gelungen, mehr Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte zu gewährleisten: «Zu einem selbstlosen und verantwortungsvollen Dienst an der Gemeinschaft gehören funktionstüchtige Geräte», so Buhl. Die Sonthofer Wehr sei jetzt voll ausgestattet und das Haus in «guten, bewährten und sachkundigen Händen». Der Brandschutz der Stadt habe damit einen wesentlichen Schritt nach vorne getan.

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