Germaringen
Goldene Zeiten: Strobl gewinnt Weltmeisterschaft

Dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze: Mit reichlich Edelmetall kehrten die Bergläufer des SVO Leichtathletik Germaringen samt ihrem Vorsitzenden und Betreuer Johann Högg von den Senioren-Berglauf-Weltmeisterschaften aus dem kroatischen Zagreb zurück.

Auf der 8,3 Kilometer langen Strecke mit 740 Höhenmetern gelang Martin Echtler im Starterfeld der Masterklasse M40 ein Auftakt nach Maß. Echtler, ein Extrem-Bergläufer, überraschte auf der für ihn eigentlich zu leichten Strecke mit der ersten Medaille. Hinter dem Italiener Davide Milesi (39:54 Minuten) und Siegfried Krischer (40:43 Minuten) aus Leverkusen erkämpfte er sich mit 41:16 Minuten Bronze. Dabei wehrte er im Zielsprint den Angriff von Erwin Müller (41:17 Minuten) aus der Schweiz erfolgreich ab. Gemeinsam mit Steffen Meyer (42:56 Minuten) vom Rennsteiglaufverein durfte er sich zu-dem über Gold im Mannschaftswettbewerb freuen.

In der Klasse M50 setzte Helmut Strobl das um, was er sich nach intensiver Trainingsvorbereitung - dazu zählte auch ein Höhentraining in St. Moritz - und verschiedenen Aufbauwettkämpfen vorgenommen hatte: Vom Start weg bestimmte er das Tempo an der Spitze, setzte sich ab und lief seine Mitkonkurrenten müde. In 41:34 Minuten siegte er mit klarem Vorsprung, denn die beiden Italiener Gianfranco Baldaccini (2. in 41:57 Minuten) und Hugo Senoner (3. in 42:12 Minuten) konnten die Lücke nicht mehr schließen. Für Strobl ging damit ein Traum in Erfüllung. Nach Silber im italienischen Oux gewann er erstmals Gold. Zudem errang er den Titel mit der deutschen Mannschaft, bestehend aus Strobl, dem Passauer Franz Prager und Rolf Hesselmann von der LG Hünxe. Wolfgang Leonhard überzeugte mit 45:32 Minuten auf Platz 13. Mannschaftsgold verpasste er knapp, weil nur die drei besten Läufer gewertet wurden.

Im Lauf der Senioren M70 traf Georg Groß unter anderem auf den vielfachen Weltmeister Kaspar Scheiber. In den vergangenen Jahren hatte Groß gegen den Schweizer stets das Nachsehen. Und dieses Mal hätte er eigentlich eine Chance gehabt, den Seriensieger zu schlagen. Lange lag Groß deutlich vor Scheiber, ließ sich am Ende aber von einer Schlussattacke überraschen. Und Scheiber (53:13 Minuten) siegte wieder einmal, wenn auch nur knapp vor Groß mit 53:27 Minuten.

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