Special Prozesse im Allgäu SPECIAL

Feldkirch / Riezlern
Geständnis im Prozess um Milliardenbetrug von Riezlern

Der Prozess wegen versuchten Milliardenbetrugs gegen zwei Deutsche in Feldkirch (Vorarlberg) hat gestern begonnen. Einer der Angeklagten im Gericht zeigte sich geständig, der andere stritt seine Schuld ab. Nach sechseinhalb Stunden Verhandlungsdauer wurde das Verfahren jedoch erneut vertagt.

Die zur Tatzeit 45 und 51 Jahre alten Nordrhein-Westfalen hatten vergangenes Jahr rund 500 Millionen US-Dollar in Form gefälschter Banknoten und Silberzertifikate in eine Kleinwalsertaler Bank gebracht (wir berichteten). 202 Millionen wollten sie in ein Depot einzahlen und den Gegenwert in Euro kassieren. Unter anderem hatten sie Banknoten mit dem Aufdruck «1 Million US-Dollar» bei sich, die auf dem Markt gar nicht existieren. Insgesamt stellte die Polizei Falschgeld und gefälschte Silberzertifikate in Milliardenhöhe sicher.

Bereits der erste Verhandlungstermin Ende Januar wurde verschoben, da das Gericht vergessen hatte, zwei Laienrichter zu laden. Ohne diese kann ein Schöffenprozess aber nicht stattfinden.

Einer der wichtigsten Zeugen - ein Holländer - konnte gestern nicht zum Prozess erscheinen.Nun soll er mittels einer Videoübertragung in den Niederlanden vernommen werden, allerdings erst im April. Der Prozess wurde daher auf unbestimmte Zeit vertagt. (jb)

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