Jubiläum
Geschichte: Kemptener Schlangenbach trennte und vereinte zugleich

Wilhelm Fehr vom Geoinformations- und Vermessungsservice der Stadt kennt sich mit dem Kemptener Untergrund aus. AZ-Redakteurin Kerstin Schellhorn hat er in den 300 Meter langen Schlangenbach-Stollen unterhalb des Eggener Bergs geführt. Begehbar sind davon allerdings nur noch 204 Meter.
  • Wilhelm Fehr vom Geoinformations- und Vermessungsservice der Stadt kennt sich mit dem Kemptener Untergrund aus. AZ-Redakteurin Kerstin Schellhorn hat er in den 300 Meter langen Schlangenbach-Stollen unterhalb des Eggener Bergs geführt. Begehbar sind davon allerdings nur noch 204 Meter.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Zuletzt war der Schlangenbach im Gespräch, als der Hildegardplatz umgestaltet wurde. Bei archäologischen Untersuchungen wurde ein Teil des Kanals, dessen Wasser einst die Maschinen der Betriebe in der Stadt zum Laufen brachte, offen gelegt. Nun rechtfertigt das Stadtjubiläum „200 Jahre vereintes Kempten“, dass ihm noch einmal Aufmerksamkeit geschenkt wird. Denn die Geschichte des Schlangenbachs ist auch die Geschichte der Stadt Kempten.

Sowohl Reichs- als auch Stiftsstädter erbauten ab dem 15. Jahrhundert das Kanalsystem. Sie stritten jedoch darum, gönnten sich gegenseitig keinen Tropfen des so wichtigen Wassers. Doch je mehr die Stadt nach 1818 zusammenwuchs, desto weniger Konflikte gab es. In den 1970er Jahren, als der Adenauerring gebaut wurde, legte die Stadt den Schlangenbach schließlich still, indem sie den Wasserzulauf umleitete. Das Kanalsystem selbst ist erhalten geblieben. Allerdings sind nicht alle Bereiche zugänglich und untersucht.

Was das Besondere am Schlangenbach ist, erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 23.05.2018.

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