Drogenhandel
Gericht: Heroin-Händler in Kempten zu Haftstrafen verurteilt

Sie ließ ihn bei sich wohnen, er brachte Freunde mit und Heroin und Koks in einem rotschwarzen Rucksack, er zahlte die Miete und die Krankenversicherung, etwa 750 Euro im Monat. Manchmal legten sie ihr Amphetamin in eine Plastikschüssel und stellten es in den Gefrierschrank. Nun hat das Landgericht Kempten die 27-Jährige und den 51 Jahre alten Mann zu hohen Haftstrafen verurteilt.

Gemeinsam mit drei Männern, darunter der 24 Jahre alte Sohn des Haupttäters, sind sie die Schuldigen eines schwunghaften Drogenhandels zwischen Berlin und dem Allgäu. Achteinhalb Jahre Haft, viereinhalb Jahre und zweimal vier Jahre Gefängnis lauten die Urteile.

Fast alle Mitglieder müssen in eine Entziehungsanstalt. Bei Vater, Sohn und der Frau hält außerdem der Staat die Hand auf. Weil sie mit Rauschgift und damit mit Straftaten Geld machten, geht es um den sogenannten Wertersatz. Über 40.000 Euro fallen damit an den Staat. Die Urteile sind rechtskräftig. Alle Angeklagten haben gestanden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 25.05.2016.

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