Umweltschutz
Generalplan für Biotopflächen - Richtlinienentwurf für künftigen Umgang mit FFH-Gebiet

Der sogenannte Mangagementplan, der künftig regeln soll, wie mit dem Biotopgebiet «Staffelwald bei Irsee und Lehmgrube Hammerschmiede» umgegangen wird, liegt jetzt öffentlich aus. Ab sofort und bis 11. April kann jeder Interessierte die Unterlagen in den Rathäusern von Irsee und Pforzen, im Umweltamt der Stadt Kaufbeuren sowie den Amtsräumen des Landratsamts Ostallgäu und der Außenstelle Füssen des Amts für Landwirtschaft und Forsten einsehen. Anregungen und Bedenken können gegebenenfalls beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren vorgebracht werden.

Das Gebiet «Staffelwald bei Irsee und Lehmgrube Hammerschmiede» zählt nach Ansicht der Fachleute zu den wertvollsten Naturschätzen des nördlichen Ostallgäus. Seine besondere Wertigkeit liegt in den noch relativ naturnah aufgebauten Laub- und Mischwäldern der oft quelligen Hangleiten sowie einer großen Population der Gelbbauchunke. Deshalb wurde das 330 Hektar große Areal als sogenanntes Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen. Es umfasst zwei sehr unterschiedliche Teilgebiete, wobei 315 Hektar auf den Staffelwald und 15 Hektar auf die nördlich davon gelegene Lehmgrube Hammerschmiede entfallen. Das Gebiet ist zu mehr als 90 Prozent bewaldet. Lediglich einige kleine Feucht- und Nasswiesen im Süden sowie die Lehmgrube Hammerschmiede sind nicht mit Wald bestockt.

Die Auswahl und Meldung für das europaweite Netz «Natura 2000» im Jahr 2001 sei deshalb fachlich folgerichtig und nach geltendem europäischen Recht zwingend erforderlich gewesen, so das Landwirtschaftsamt. Um festzulegen, wie dieses FFH-Gebiet künftig genutzt werden darf, wurde in Zusammenarbeit mit den Eigentümern, Kommunen und sonstigen Interessenvertreter ein entsprechender Managementplan entwickelt.

Dieser wurde von den Forstfachleuten des «Regionalen Kartierteams Natura 2000» am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach (Schwaben) ausgearbeitet und liegt nun öffentlich aus. Zusätzlich wird der Plan bei einer Veranstaltung am 22. Juli in Irsee vorgestellt.

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