Nordspange
Gemeinderat Lauben fordert Gutachten mit konkreten Zahlen über Verkehrsaufkommen

«Wir möchten wissen, wie viele Mautflüchtlinge es jetzt bereits gibt und mit wie vielen wir nach dem Bau des Turbokreisels und dem Bau der Nordspange zu rechnen haben». Dies meinte Bürgermeister Berthold Ziegler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Lauben, als es wieder einmal um die geplante Nordspange der Stadt Kempten ging. Über zwei Verkehrsgutachten erhofft sich Lauben konkrete Zahlen zum Verkehrsaufkommen und zum erwarteten Verkehrsaufkommen für den Ortsteil Heising.

Wie berichtet befürchten die Laubener, dass sämtlicher Schwerlastverkehr über die geplante Nordspange Richtung Norden nicht die Autobahnauffahrt Leubas nutzen wird, sondern beispielsweise über die Autobahnbrücke Zeppelinstraße durch Heising fährt. Deshalb hatte der Gemeinderat bereits einmal die Planung zur Nordspange abgelehnt.

Auch der geplante << Turbokreisel >> an der Kaufbeurer Straße beim Ferdinandus trug in der Diskussion nicht zur Entspannung bei. Dr. Michael Holweger meinte, man dürfe nicht allein den Kreisel sehen, sondern auch das Gewerbegebiet, dass eines Tages auf der anderen Kreuzungsseite angedockt werden soll. Das bringe sicherlich weiteren Schwerlastverkehr nach Heising. Ziegler gab zu bedenken, noch sei das Gewerbegebiet nicht in Planung und man könne nicht gegen etwas vorgehen, was noch nicht existiere.

Heidi Prestel-Thommel befand, dass der Einwand der Gemeinde unbedingt protokolliert werden müsse: << Ein Gutachten ist nötig. >>

Der Bebauungsplan << Heisinger Straße >> schließt übrigens im Bereich der Autobahnbrücke Zeppelinstraße ab. Bürgermeister Berthold Ziegler bedauerte, dass aus dem Plan nicht genau die Straßenbreite zur Brücke erkennbar sei. Diese müsse gleich bleiben. Bei der Autobahndirektion hatte Ziegler erfahren, dass derzeit keine Pläne zur Verbreiterung vorliegen. Die geringe Höhe sei kein Grund die sonst funktionstüchtige Brücke zu verändern, hieß es.

Ziegler hielt neben dem Verkehrsgutachten zur Nordspange zwei öffentlich rechtliche Vereinbarungen für notwendig: Die eine sei mit der Autobahndirektion abzuschließen. Die andere betreffe die Stadt Kempten. Dabei gehe es um die Verkehrsführung der Nordspange über die Porsche- und Dieselstraße und nicht über die Zeppelinstraße. Entsprechend wurde die Verwaltung beauftragt.

Leander Schmid meinte sogar, ihm sei am liebsten, die Stadt würde erst über den Ausbau der Brücke nachdenken, wenn die Laubenener ihre Umfahrung haben..

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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