Bebauungspläne
Gemeinde Bidingen spricht sich für neue Siedlungen aus

Mit der Aufstellung von zwei Bebauungsplänen hat der Gemeinderat Bidingen in seiner jüngsten Sitzung für die bauliche Erweiterung der Wohnsiedlung 'Am Mittelweg' sowie des Gewerbegebietes 'Laichweg' grünes Licht gegeben. Außerdem informierte Bürgermeister Franz Martin über eine Änderung beim Winterdienst sowie die Planungen für den Kreisstraßenbau in Ob und Bidingen. Abschließend behandelte der Gemeinderat das Thema Ehrenamtskarte.

20 Bauplätze möglich

Bereits vor zwei Jahren wurde im Gemeinderat über Möglichkeiten einer weiteren Wohnbebauung diskutiert. Der kurzfristige Bedarf konnte mit drei Bauplätzen im Brunnenweg gedeckt werden.

Von zwei längerfristigen Varianten, einer Siedlung Richtung Geblatsried und der Erweiterung des bestehenden Baugebietes 'Am Mittelweg', blieb nun letztere übrig.

Die Erweiterung nach Westen sieht in einer ersten Entwurfsskizze einen Ringschluss der bestehenden Bebauung mit rund 20 Bauplätzen vor, der in zwei Bauabschnitten verwirklicht werden könnte.

Nachdem die Räte diverse Grundkriterien wie Bauplatzgröße, Bedarf und Umfang öffentlicher Flächen diskutiert hatten, fassten sie einstimmig den Aufstellungsbeschluss für die Erweiterung des Bebauungsplans.

Planer Burhanettin Emek von Büro mod-plan wurde beauftragt, mehrere Entwurfspläne auszuarbeiten. Bei zeitnaher Umsetzung könnte mit dem ersten Bauabschnitt bereits nächstes Jahr gerechnet werden.

Parallel zu der neuen Wohnbebauung will sich der Gemeinderat auch dem Problem der immer mehr werdenden, verwaisten Gebäude im Ortskern widmen.

Ebenfalls schon länger gereift ist die Entscheidung, Möglichkeiten für eine Gewerbeansiedlung in Bidingen zu schaffen. Nun soll zwischen Wertstoffhof und neuem Lagerstadel nach Norden eine Grundlagenplanung erstellt werden. Bei einer Versammlung der Grundstücksbesitzer wurde weitestgehend Zustimmung signalisiert.

Sind entsprechende Flächen vorzuweisen, könne mit einer verstärkten Nachfrage gerechnet werden, so Bürgermeister Martin. Der Gemeinderat fasste ebenfalls einstimmig den Aufstellungsbeschluss für diese Erweiterung des Gewerbegebietes sowie der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans.

Da der gemeindliche Geräteträger durch den Winterdienst sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und zudem der gemeindliche Fahrer ab Dezember in die Altersteilzeit wechselt, wird der Räum- und Streudienst umorganisiert. Die ortsansässige Firma, die bisher in Teilbereichen tätig war, wird ihren Fuhrpark erweitern und den kompletten Dienst übernehmen.

Bürgermeister Martin stellte die Planung für den Ausbau der Kreisstraße durch Ob vor, die für nächstes Jahr geplant ist. Noch in diesem Jahr soll vom nördlichen Ortsausgang bis zur Abzweigung nach Tremmelschwang die Kreisstraße erneuert werden.

Bezüglich des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Bidingen gäbe es noch keine konkreten Zusagen vom Landkreis. Je nach der finanziellen Situation könne mit einer Aufnahme in die Planung frühestens 2014 gerechnet werden.

Keine Ehrenamtskarten

Trotz mehrerer Aufrufe, Vorschläge zur Vergabe der Ehrenamtskarte des Landkreises Ostallgäu einzureichen, gingen bei der Gemeinde keine Meldungen ein. Der Gemeinderat beschloss daher, keine Bewerber für die acht zugewiesenen Karten zu melden.

Es sei wichtig, das Ehrenamt wertzuschätzen, jedoch könne eine Auswahl zu Ausgrenzungen führen, so die mehrheitliche Meinung unter den Räten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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