Kempten-Sankt Mang
Gelungener Einstand

«Für einen Aufsteiger gibt es nichts Wichtigeres, als das erste Spiel zu gewinnen», sagte Trainer Stephan Wuttge nach dem 3:2 (2:0) seines TSV Kottern gegen den SV Wacker Burghausen II. In einem Spiel zweier verschiedener Halbzeiten wurde es am Ende noch einmal eng für die Sankt Manger, als die Oberbayern in der 90. Minute verkürzten. Aber am Ende brachten die Allgäuer den Sieg über die Zeit und feierten einen gelungenen Einstand nach dem Wiederaufstieg in die Fußball-Landesliga.

Vor der Pause war Kottern die dominierende Mannschaft. «Wir haben gut angefangen und ohne Angst gespielt», sagte Kotterns Stürmer Patrick Wachter. Sein Trainer sah es ebenso. «Wir haben hinten so gut wie nix zugelassen und vorne schöne Tore herausgespielt.» Die Führung resultierte aus einem verwandelten Elfmeter durch Sinan Yilmaz nach Foul an Wachter. Beim 2:0 sprang Erhan Erden nach einer Ecke von Christian Geiger am höchsten und traf per Kopf.

Die Gäste kamen kaum zu flüssigen Angriffen. Die Hintermannschaft der Kotterner um Kapitän Kevin Siegfanz stand sicher. Das Mittelfeld davor um Christian Geiger tat sein Übriges, dass die zweite Mannschaft aus Burghausen brav blieb.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. «Da haben wir es zu sehr auf uns zukommen lassen und im Mittelfeld das Spiel aus der Hand gegeben und versucht, das Ergebnis zu verwalten», so Wuttge. Nach und nach setzten sich die druckvollen Kombinationen der Gäste durch. Kottern kaum kaum noch zu Entlastungsangriffen. Nach einem Konter über Christoph Holweger vergab Wachter dann die Vorentscheidung zum 3:0 per Kopf (62.).

Entscheidung durch Wiedemann

Nach dem Anschlusstreffer hätte sich Burghausen einen Punkt durchaus verdient gehabt. Im Abschluss war Wacker aber einfach zu schwach. Mitten in die Drangperiode der Oberbayern hinein traf Manuel Wiedemann zum 3:1; per Spitz zwar, aber egal. Nach der Ästhetik des Schusses fragte hinterher keiner mehr.

«Das war die Entscheidung», so Holweger, auch wenn die Gäste nach dem 2:3 in der Nachspielzeit noch mal mächtig Druck machten. Wuttge, entspannt: «Jetzt können wir das nächste Spiel in Landsberg auf uns zukommen lassen und stehen nicht unter Zugzwang.»

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