Osterzell
Geldsegen für Kinderkrippe

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Die gute Nachricht des Tages, die Bürgermeister Strohhacker bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Osterzell zu verkünden hatte, lautete: Die Gemeinde hat einen Zuweisungsbescheid von der Regierung von Schwaben zur Herstellung einer Kinderkrippe im Kindergarten erhalten. Damit steht dem vorzeitigen Baubeginn nichts mehr im Wege. «Mit der Gesamtzuwendung von 39000 Euro haben wir den Segen für die Gesamtmaßnahme erhalten», so ein erleichterter Bürgermeister Strohhacker. Die Kinderkrippe soll am 1. September starten.

Wie berichtet, hatten in jüngster Zeit Bürgermeister und Gemeinderäte wegen der Antragsflut bei der Bewilligungsstelle die Befürchtung gehabt, die Eröffnung der Betreuungsstätte für Kleinkinder zwischen einem halben und drei Jahren könnte sich verzögern. Die Genehmigungsbehörde hat Strohhacker zufolge nunmehr zusätzlich eine Fluchttür, die vom Gruppenraum ins Freie führt, zur Auflage gemacht. Dadurch werde sich die Bausumme etwas verteuern, so der Bürgermeister. Er lobte das gute Zusammenwirken der betroffenen Stellen. Die VG-Westendorf zum Beispiel habe «wirklich Vollgas gegeben». Das Ganze sei letztlich «ruckizucki, ratzfatz» abgelaufen. Die zweckgebundene Finanz-Zuweisung erfolgt laut Bürgermeister aus Mitteln des Investitionsprogramms Kinderbetreuungs-Finanzierung.

Angemeldet sind acht Kinder aus den umliegenden Gemeinden, eine weitere Anmeldung ist so gut wie sicher. «Wir werden mit größter Wahrscheinlichkeit mit der maximalen Kinderzahl von zwölf starten können», so Strohhacker. Die Gesamtkosten betragen knapp 49000 Euro. Auf die baulichen Investitionen entfallen gut 33000 Euro. Die Ausstattung der Krippe soll 15000 Euro in Anspruch nehmen. Der Fördersatz für die Baukosten beträgt 71,2 Prozent.

Strohhacker berichtete von der vor wenigen Wochen erfolgten Abnahme des neuen Gehwegs Osterzell-Oberzell. Demnach seien inzwischen verschiedene Mängel nachgearbeitet worden - die Oberflächen der Bohrkern-Entnahmestellen etwa. Auch bilde sich bei Haus Nummer 44 zum Beispiel immer wieder eine Wasserpfütze. Inzwischen sei eine Rinne gefräst worden. «Ob das den Erfolg bringt, daran habe ich meine Zweifel», sagte Strohhacker.

Man werde dranbleiben müssen. Zu beachten sei bei der Verjährungsfrist der Mängelansprüche, dass bei der Untersuchung der Bohrkerne ein übermäßiger Hohlraumgehalt im Asphalt festgestellt worden sei, was als Mangel gelte. Ein Rückbau und Neubau werde von den Fachleuten als unverhältnismäßig angesehen. Statt dessen solle innerhalb der Gewährleistungsfrist von vier Jahren der Asphalt besonders beobachtet werden. Die Bau ausführende Firma habe vorgeschlagen, die Vierjahresfrist um zwei Jahre zu verlängern.

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