Lindenberg
«Geht Richtung Fußgängerzone»

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«Es geht in Richtung Fußgängerzone». So fasste Bürgermeister Johann Zeh die dreieinhalbstündige Lindenberger Bürgerkonferenz zu Verkehrsfragen im «Löwen»-Saal zusammen. Obs eine Fußgängerzone oder nur ein weiteres «Zönle» wird, ist freilich noch unklar. Vier Varianten liegen auf dem Tisch.

Eine Verkehrsberuhigung der Hauptstraße steht auf der Wunschliste der Bürger ganz oben an. Diesen Schluss lässt die Bürgerbefragung zu, dessen Ergebnisse Dr. Manfred Heider in der Bürgerkonferenz vorstellte. 150mal wurde die Verkehrsberuhigung als Ziel genannt, dreimal häufiger als alles andere.

Vier Varianten für eine Fußgängerzone hatte Andreas Bergmann vom Büro Lang und Partner vorgelegt und die Bürger darüber abstimmen lassen. Allen gemeinsam sind zwei grundsätzliche Ideen: Sie unterbrechen den Verkehrsfluss in der Hauptstraße, ein Schritt zu mehr Aufenthaltsqualität dort. Und: Besucher sollen ihr Auto auf einem der zentralen Parkplätze abstellen und sich dann in der Stadt aufhalten. Davon soll nicht zuletzt der Handel profitieren. Stellplätze gäbe es im Zentrum genug. Die Planer hatten die großen Parkplätze untersucht: Tiefgarage, Kaufmarkt, Müllermarkt - sie waren am Erhebungstag kaum aus- und schon gar nicht überlastet.

Variante II Die Fußgängerzone der Variante I wird um den Bereich der Hauptstraße vom Drogerie-markt Müller bis zur Abzweigung in die Bahnhofstraße (Stadtcafé) für den Verkehr gesperrt.

Variante III Der weitestgehende Vorschlag. Die Variante II wird um eine zusätzliche Fußgängerzone vom unteren Stadtplatz bis zur Schickle-Kreuzung erweitert.

Variante IV Quasi eine abgespeckte Variante III. Als Fußgängerzone geplant sind der Bereich zwischen Müllermarkt und Badstraße, zudem vom Stadtplatz bis zur Schickle-Kreuzung.

Alternative Eine Alternative zur Fußgängerzone ist eine Verkehrsberuhigung der Hauptstraße. In welchem Bereich, wurde auf der Bürgerkonferenz nicht diskutiert. In jedem Fall aber müsste die Straße neu gestaltet werden. Zeh: «Es reicht nicht, einfach ein Schild aufzustellen.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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