Special Allgäuer Festwoche SPECIAL

Kempten
Gehen, laufen, radeln für einen guten Zweck

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Beim Benefizlauf zugunsten behinderter Menschen mitzumachen – das war für die Familien Hummel und Wachter aus Betzigau eine klare Sache: 'Wir sind gesund, unsere Kinder sind gesund. Und da macht es uns Wanderfreunden doch Spaß, Solidarität mit Menschen zu zeigen, die weniger vom Glück begünstigt sind.' Damit gehörten die Betzigauer zu den 750 Teilnehmern, die am Samstag an der Residenz starteten, um als Läufer, Radler, Walker, Skater oder Rollstuhlfahrer eine der fünf bis 30 Kilometer langen Strecken zu bewältigen.

In der Regel war pro Kilometer ein Euro zu entrichten, oder man ließ sich den Betrag sponsern. Jedenfalls kam der Erlös der Stiftung Körperbehinderte Allgäu zugute.

Man wolle den Kapitalstock verbreitern, um auf die Bedürfnisse der Behinderten eingehen zu können, sagte Stiftungsratsvorsitzender Bürgermeister Josef Mayr. Sein Stellvertreter und Haldenwanger Bürgermeister Toni Klotz strahlte, nahmen doch insgesamt 150 Haldenwanger teil.

Der Turnverein stellte mit 50 Teilnehmern die größte Gruppe – Vorsitzender Siegfried Limberger bekam dafür eine Urkunde. Es folgten SRI Durach mit 47 Personen, vor der örtlichen Stadtverwaltung (38).

Während Reinhold Scharpf, Geschäftsführer Körperbehinderte Allgäu, auf einem hochgestellten Fahrrad seine Kilometer abstrampelte, zeigte OB Dr. Ulrich Netzer seine läuferischen Qualitäten: Er kehrte nach einer Stunde und 25 Minuten vom 15-Kilometer-Lauf zurück.

Grüne-Stadtrat Thomas Hartmann konnte trotz Knieproblemen fast auf Tuchfühlung bleiben. CSU-Staatssekretär Dr. Gerd Müller begnügte sich mit weniger Kilometern, betätigte sich dafür aber an den Sportanlagen an der Iller.

Die Hochschulgruppe bevorzugte dagegen die Radstrecke mit 30 Kilometern nach Probstried und für den fünfjährigen Elias Eger war die Fünf-Kilometer-Strecke eine respektable Leistung, wie auch seine Mutter befand.

Die Auswahl der 60 Streckenkilometer übrigens oblag Georg Hieble und Heinz Rehle vom TV Jahn.

Dr. Klaus Hunold, Vorstandsvorsitzender der Köperbehinderten-Stiftung, freute sich besonders über die 20 Firmen, die sich bei der Veranstaltung einbrachten.

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