Westallgäu
Gefährlicher Schneebruch im Rohrach

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Der heftige Schneefall in der Nacht zum Samstag hat im ganzen Westallgäu zu massiven Verkehrsbehinderungen durch Schneebruch geführt. Umgestürzte Bäume behinderten den Verkehr unter anderem im Rohrach (B308) und am Ratzenberg. Rund 50 Feuerwehrler waren laut Kreisbrandmeister Friedhold Schneider im Einsatz. Wie die Polizei mitteilt, wurde das Rohrach am Samstagvormittag ab Gretenmühle bei Scheidegg sowie von Lindau kommend ab Niederstaufen für den Straßenverkehr total gesperrt. Gestern Mittag hat die Straßenmeisterei die Sperrung wieder aufgehoben. <%IMG ID='281679' align='right'%>

Seit Samstagmorgen waren Mitarbeiter der Straßenmeisterei Lindenberg sowie Feuerwehrler aus Scheidegg und Niederstaufen im Einsatz, weil Bäume auf die Alpenstraße zu stürzen drohten. Die Wehren kontrollierten die Strecke nach Fahrzeugen, die eventuell steckengeblieben oder bereits von Bäumen getroffen waren. Das war aber nicht der Fall.

Was Schneebruch angeht, sei das in diesem Winter der heftigste Einsatz gewesen, wie Otto Brinz von der Straßenmeisterei Auskunft gibt. «Schnee wars gar nicht so viel, aber das Gewicht war enorm», so Brinz. Sieben bis acht große Bäume sind laut Brinz im Rohrach unter der Schneelast zusammengebrochen - nimmt er die kleineren hinzu, kommt er auf rund 20 Bäume.

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Alarm für die Feuerwehr Opfenbach kam um 1.28 Uhr. Die Wehr musste im Waldstück am Ratzenberg große Äste entfernen, die auf der Fahrbahn lagen. Gegen 7.30 Uhr rückte die Heimenkircher Wehr aus, um auf der Straße Oberried-Syrgenstein einen umgestürzten Baum zu beseitigen. Die Strecke wurde anschließend von der Feuerwehr wegen der Gefahr weiterer umstürzender Bäume gesperrt. Anschließend fuhr die Wehr nach Geigerstal, um einen weiteren Baum von der Straße zu entfernen.

Um 9 Uhr rückte die Weilerer Feuerwehr nach Buchenbühl und Kapfholz aus - Tannen waren umgestürzt. Und auch die Scheffauer Feuerwehr musste im Ortsgebiet im Haslacherweg und Kohlstattplatz mit Motorsägen ausrücken.

Situation ist normal

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«Wenn die Gefahr für die Helfer zu groß wird, sperren wir die Straße», sagt Kreisbrandmeister Schneider. Für ihn ist der Frühjahrsbedingte Nassschnee normal. «Was oben in Oberreute als Pulverschnee runterkommt, ist weiter unten nass.»

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