Gebrüder Immler suchen Grundstück für Großfamilien

Isny (sce/az). Karl und Jakob Immler sehen sich auf der Suche nach einem Grundstück für ihre Großfamilien-Stiftung jetzt auch im bayerischen Allgäu um. Die Brüder wollen 50 Häuser bauen, in denen Familien aus drei Generationen mit mindestens vier Kindern unter bestimmten Voraussetzungen für einen Euro pro Monat wohnen können. Sie planten dieses Projekt zunächst in Isny (württembergisches Allgäu). Dort stehen die Chancen für die Verwirklichung des Vorhabens der beiden Geschäftsleute aber schlecht.

'Wenn wir das zentrale Grundstück an der Kemptener Straße nicht bekommen, dann ist die Sache für Isny gestorben', sagt Karl Immler. Noch aber sind die Verhandlungen nicht abgebrochen.

Zwei Jahre lang haben sich die Gebrüder Immler in ihrer Heimatstadt Isny um ein Grundstück bemüht, das groß genug für ihr Großfamilien-Projekt ist. Fünf bis sechs Hektar sollten es schon sein, um die geplanten '50 Häuser auf einem Fleck' bauen zu können, wie Karl Immler sagt. In Isny scheinen weder die Stiftung noch die Stadt, die seit kurzem die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern führt, dabei erfolgreich zu sein. Gestern ging noch einmal ein Brief von Claus-Dieter Fehr, Leiter des Fachbereichs Bauen, Immobilien und Wirtschaft bei der Stadt Isny, an die Eigentümerin des Hauptgrundstücks an der Kemptener Straße. Ein letztes Angebot, ein letzter Versuch, die zwei Hektar Grund und Boden zu erwerben.

Bald im bayerischen Allgäu?

Doch Karl Immler sieht ziemlich schwarz und gesteht: 'Ich interessiere mich für Isny nicht mehr'. Zwar sei noch nichts unterschrieben und entschieden, doch 'wenn morgen der Landrat Kaiser vom Oberallgäu mit einem Grundstück kommt, unterschreibe ich dort'. Wichtiger als der Standort sei ihm und seinem Bruder Jakob ohnehin die Absicht, die hinter ihrer Stiftung stecke: 'Wir wollen die Idee der Großfamilie weitertragen'. Deshalb bleibe auch ihr Konzept der Dreigenerationenfamilie mit mindestens vier Kindern unverändert bestehen.

Zwei Jahre habe man in Isny umsonst verhandelt, jetzt gilt für die Brüder: 'Wer zuerst Ja sagt, bei dem wird gebaut'.

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