CSU-Oktoberfest
Gauweiler wettert in Durach gegen Euro-Rettung

Radieschen, Brezen und weißblaue Servietten liegen auf den Tischen. Das 'Heimatland-(bl)echo' spielt den Bayerischen Defiliermarsch. Peter Gauweiler zieht in die Duracher Schulaula ein. Im 'Schlepptau' hat er Parteikollegen wie Staatssekretär Dr. Gerd Müller und Landrat Gebhard Kaiser. Auf dem CSU-Oktoberfest fühlt sich der 'schwarze Peter' sichtlich wohl, wird er doch mit viel Beifall empfangen.

Gleich bei seinen ersten Worten lässt es der bekannte Klartextred- ner krachen: 'Die Münchner Wiesn grüßt das Oktoberfest der Duracher CSU.' Für Gauweiler sitzt der 'liberalste Rektor Bayerns' in Durach, denn ein Oktoberfest in einer Schulaula habe er noch nie erlebt.

'Freistaat Bayern – Starke Heimat' ist das Thema des ehemaligen bayerischen Umweltministers Gauweiler: 'Wir leben in einem Premiumland. Bayern ist das schönste Land der Welt.' Von 'fleißigen Menschen hier' spricht der 63-Jährige.

Und da will es ihm nicht ganz in den Kopf gehen, dass der Steuerzahler für 'zockende Banken und schlechte Haushaltspolitik anderer Länder eine unüberschaubare Milliarden-Last' tragen solle.

Europa ja, 'Solidarität mit Augenmaß' stellt sich der Bundestagsabgeordnete jedoch anders vor. Es reiche ja schon Bayerns Beitrag beim nationalen Finanzausgleich. 'Monster-Bürokratien und ein nicht demokratisch legitimierter Chef der Europäischen Zentralbank' sind Gauweiler ein Dorn im Auge. Ebenso die 'Verameisung durch die Globalisierung'.

Kleinere Einheiten hält er für effektiver: 'Gemeinden sind wichtiger als Staaten', sagt Gauweiler und schreibt das später auch ins Goldene Buch der Gemeinde Durach.

Gauweiler kritisiert weiter, dass es auf Bundesebene keine Volksentscheide gibt. Und Migranten sollten sich mit ihren Wurzeln in die neue Gemeinschaft einleben. Aber Deutschland dürfe dabei seine Identität nicht aufgeben.

'Mischen Sie sich ein'

Abschließend ein Rat an die Zuhörer in Durach: 'Mischen Sie sich ein, lassen Sie sich nicht alles gefallen.' Und die eigene Meinung dürfe man selbst an der Parteigarderobe nicht abgeben.

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