Gangls neuer Anlauf für Therme

Füssen | hs | Bürgermeister Christian Gangl will einen neuen Anlauf für eine Therme in Füssen wagen. Dabei baut er auf die Unterstützung von Georg Schmid, dem neuen Fraktionsvorsitzenden der CSU im Landtag: Er will im Wirtschaftsministerium Fördermittel für dieses 'Leuchtturmprojekt' loseisen. Beim CSU-Neujahrsempfang in Füssen sicherte Schmid zu, einen Termin mit Wirtschaftsministerin Emilia Müller zu vermitteln. 'Dann werden wir reden und sehen, was möglich ist.'

Beim Neujahrsempfang der CSU-Ortsverbände Füssen, Hopfen und Weißensee - bei dem sich die Parteiprominenz aus der Region ein Stelldichein gab - nutzte Gangl die Gunst der Stunde, um Schmid und der Landtagsabgeordneten Angelika Schorer sein Anliegen vorzutragen. Er bat um Unterstützung für die Therme. Dieses Projekte hatte die Stadt bereits zwischen den Jahren 1998 und 2003 verfolgt, doch wurde es eingestellt: Denn das Wirtschaftsministerium lehnte eine Bezuschussung ab, die Stadt selbst aber konnte die finanziellen Vorleistungen für Probebohrung, Grundstück und Infrastruktur nicht erbringen.

Inzwischen hat sich die politische Situation aber geändert: Die CSU-Landtagsfraktion hat sich im September 2007 in Kloster Banz dafür ausgesprochen, dass künftig touristische 'Leuchtturmprojekte' gezielt gefördert werden sollten. 'Ein besseres Leuchtturmprojekt für unsere Region als das gesundheitstouristische Leitprojekt Therme einschließlich hochwertigem Tagungshotel und Gesundheitsangeboten kann ich mir nur schwer vorstellen', sagte Gangl. Er wolle vom Wirtschaftsministerium aber nicht erneut 'damit abgefertigt werden, was nicht geht'. Vielmehr wolle er mit Unterstützung von Schmid und Schorer im Ministerium darüber reden und dafür kämpfen, 'wie man hier etwas auf die Beine stellen kann'.

'Eine große Chance'

Der Fraktionsvorsitzende der Landtags-CSU griff den Wunsch Gangls sofort auf: 'Wenn er ein großes Leuchtturmprojekt vorhat, kann er zu mir kommen - dann wird auch die Wirtschaftsministerin da sein', versicherte Schmid. Als 'positives Zeichen' wertete der Bürgermeister diese Aussage: 'Wir haben nun die Unterstützung. Für die Region ist das eine große Chance.'

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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