Fundamente sind gesetzt

Von Peter Schäffer | Roßhaupten In Roßhaupten wollen die Menschen noch besser miteinander leben - über die Generationen hinweg. Deshalb wurden schon vor einiger Zeit die Fundamente für ein Mehrgenerationenhaus (MGH) gelegt (wir berichteten). Auf diesem werden nach und nach die Mauern wachsen.

Ein entsprechendes Organisationskonzept legte die künftige Leiterin Anette Schweiger, nun der Öffentlichkeit vor und fand dafür Beifall. Die ersten Pläne wurden schon umgesetzt. Und die Roßhauptener stehen nicht alleine, obwohl sie im Ostallgäu das Modellprojekt sind und vom Bundesfamilienministerium während der ersten fünf Jahre mit insgesamt 150 000 Euro gefördert werden.

Alle sollen mit aufbauen

Bürgermeister Thomas Pihusch forderte beim Info-Abend alle auf, das MGH Roßhaupten mit aufzubauen. Ehrenbürgermeister Rudolf Zündt, der dieses Vorhaben angestoßen hatte, hob hervor, dass damit der gesamte Ort für seine Bürger zum lebenswerten Haus werden sollte. Deswegen müssen die MGH-Einrichtungen auch nicht zwingend alle im selben Haus zusammengefasst sein, sondern können auf mehrere, zentral und leicht erreichbare Häuser verteilt werden.

Anette Schweiger schilderte den aktuellen Sachstand in Roßhaupten. Seit März 2008 ist der Ort zum Träger des MGH-Projektes für den Landkreis Ostallgäu geworden und wurde vom Familienministerium dem Mitbewerber Marktoberdorf vorgezogen. Anette Schweiger ist darauf stolz, ist sich aber auch bewusst, dadurch unter der besonderen Beobachtung im Landkreis zu stehen. Doch sind nach jetzigem Stand die Spitze der Sozialstation oder der AWO in Füssen und der Seniorenwohngemeinschaft in Schwangau bereit zu fachlichen Unterstützungen.

Betriebe einbeziehen

Zusammen mit drei Mitarbeiterinnen - Monika Klement, Marlies Hartmann und Melanie Siegl - hat Leiterin Anette Schweiger ein Organisations-Konzept für das MGH-Roßhaupten entwickelt (siehe Info-Block). Dabei wurde auch eine Empfehlung des Ministeriums berücksichtigt: die Einbeziehung von Wirtschaftsbetrieben. Fünf Roßhauptener Gastwirte bereiten die Speisen für den MGH-Mittagstisch im Wechsel zu. Die Portionen sind unterschiedlich groß und kosten zwischen zwei und vier Euro.

Zum Schluss äußerte Anette Schweiger noch zwei Wünsche:

Gesucht wird ein prominenter Partner für das MGH in Roßhaupten. Vorschläge jederzeit unter Telefon 08367/9121421.

Gesucht wird auch ein 'pfiffiger Name'. Denn, so die Leiterin: 'Das Wortungetüm Mehrgenerationenhaus ruft eher falsche Vorstellungen und Schauder hervor, als dass es positive Eindrücke vermittelt.'

Für die Erfüllung dieser beiden Wünsche setzt das MGH-Team Sonderpreise aus.

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