Serie
Fürs Gasthaus Schnitzer in Kempten wird Nachfolge gesucht

Etliches hat Kemptener und Oberallgäuer 2011 bewegt. Bei einigen Ereignissen lohnt sich ein Blick darauf, was sich anschließend entwickelt hat. In einer Serie beleuchtet die AZ, was aus manchem Thema geworden ist. Die Traditionswirtschaft am Rathausplatz hat wie berichtet Ende 2011 geschlossen. Über die Nachfolge verhandelt derzeit Walter Beck vom gleichnamigen Immobilienbüro. 'Es soll eine attraktive Sache für Kempten werden', deutet der Makler an.

Mit einer Münchner Großbrauerei sowie alteingesessenen Geschäftsleuten führt er Gespräche. Stets beteiligt sind die Experten vom Denkmalschutz, die ein Auge auf den Erhalt des ehrwürdigen Gebäudes haben, das zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammt. Und die Stadt spricht mit, was die vorgeschriebene Anzahl an Stellplätzen betrifft. Auf eine Vertragsunterzeichnung hofft Beck innerhalb der nächsten Wochen.

Bildungsberatung Kreistag Oberallgäu und der Kemptener Stadtrat haben vergangenes Jahr zugestimmt, einen Bildungsberater bei der Volkshochschule zu installieren. Er soll als Lotse durch die vielen Angebote und Fördermöglichkeiten im Bereich der berufsbegleitenden Erwachsenenbildung agieren.

'Derzeit wird unser Antrag von der zuständigen Leader-Plus Stelle geprüft', berichtet VHS-Leiter Peter Roth. Andere Bildungseinrichtungen hätten die Initiative unterstützt. Mit einer Förderzusage sei täglich zu rechnen. Spätestens zum 1. März soll der Posten besetzt sein.

Josef-Kentenich-Schule Seit 2009 bemüht sich eine private Initiative, in Kempten eine katholische Grundschule einzurichten. Ein erster Anlauf dafür im ehemaligen Kloster in Lenzfried war (wie berichtet) an den hohen Kosten gescheitert. 2011 wurde der Verein schließlich in Leubas fündig.

Im leer stehenden ehemaligen Grundschulgebäude soll die Einrichtung im September starten, so Renate Immler vom Verein Kentenich-Pädagogik. Geplant sind eine erste und eine dritte Klasse – pro Klasse seien 14 feste Anmeldungen nötig (Einschreibung im März).

Für die erste Klasse gebe es inzwischen schon fast ausreichend Interessenten – anders als bei der dritten Klasse. Insgesamt hätten bislang Eltern von 17 Kindern Interesse angemeldet.

Auch beim Genehmigungsverfahren sei man einen Schritt weiter: Der Verein habe eine Vereinbarung mit dem Schulwerk der Diözese Augsburg unterzeichnet – nun müsse noch der Bischof zustimmen. Danach, so Immler, sei die Zustimmung der Regierung von Schwaben eine 'Formsache'.

Nötig seien allerdings noch Maßnahmen unter anderem zum Brandschutz am Schulgebäude – am 9. Februar werden Fachleute der Regierung von Schwaben die Schulräume besichtigen, so Immler.

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