Füssen
Für Landesausstellung läuft alles nach Plan

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Bis zum Tag X sind es noch sieben Monate - und dennoch laufen beim Haus der bayerischen Geschichte die Vorbereitungen für die Landesausstellung 2010 in Füssen (21. Mai bis 10. Oktober) auf Hochtouren. «Alles ist exakt durchgeplant», betont Ausstellungschef Rainhard Riepertinger im Gespräch mit unserer Zeitung - das beginne bei der Beschaffung exklusiver Exponate und ende bei der Platzierung jeder einzelnen Steckdose in den Ausstellungsräumen.

Und die haben es laut Riepertinger in sich: «Das Kloster St. Mang ist eine echte Herausforderung.» Denn so faszinierend «das markanteste Schaustück» der Ausstellung «Bayern - Italien» auch sei - die oftmals kleinen Räume des verzweigten Barockbaus erforderten viel Einfühlungsvermögen.

Immer wieder ist das Team vom Haus der bayerischen Geschichte vor Ort, begutachtet den Stand der Umbauarbeiten im Kloster und nimmt Maß für die Ausstellungsdetails. Riepertingers Fazit: «Alles läuft nach Plan, ab Februar können wir mit den Inneneinbauten beginnen.» Dann werden Kulissenbauer, Graphiker, Maler, Schreiner und weitere Handwerker auf rund 1500 Quadratmetern eine Geschichtsschau der besonderen Art in Szene setzen, ohne die barocke Originalsubstanz zu stören. Mit großformatigen Rekonstruktionen, imposanten Kulissen und lebensnahen 3D-Animationen.

«Schließlich soll die Landesausstellung dem Besucher die ferne Zeit zwischen Antike und dem Jahr 1800 eindrucksvoll vermitteln.»

Doch auch die gezeigten Objekte haben es in sich: Astronomische Instrumente werden ebenso zu sehen sein wie Langobarden-Schmuck oder eine Prunk-Handschrift des 11. Jahrhunderts. «95 Prozent der rund 200 Exponate sind bereits unter Dach», freut sich Riepertinger. Damit die Objekte mit ihrem teils sechsstelligen Wert nicht leiden, müssen die Räume mit viel Aufwand ent- oder befeuchtet werden, die Vitrinen werden eigens angefertigt. Zudem ist eine Klimatisierung nötig - andernfalls würden die vielen Besucher (kalkuliert wird mit insgesamt 100000) die Raumtemperatur zu sehr steigen lassen.

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